
Champions League: Bayer 04 Leverkusen zu Gast in Piräus
Bayer 04 Leverkusen will am siebten Spieltag der Gruppenphase der Champions League seine starke Auswärtsbilanz ausbauen. In den bisherigen drei absolvierten Parten in der Fremde konnte die "Werkself" sieben von neun möglichen Punkten sammeln – und hat den nächsten Sieg bei Olympiakos Piräus (Dienstag, 21 Uhr) fest im Blick.
Auswärts ist Bayer 04 Leverkusen in der Champions League richtig gut unterwegs. Einem 2:2 in Kopenhagen folgten der knappe 1:0-Erfolg im Estadio da Luz bei Benfica Lissabon und der überraschende wie überzeugende Sieg bei Manchester City. Nun wartet ein atmosphärisch herausforderndes Duell auf die "Werkself": Bei Olympiakos Piräus kann die Mannschaft von Kasper Hjulmand einen richtungsweisenden Schritt zum Weiterkommen machen.
Aktuell stehen die Rheinländer auf Rang 20 und würden damit in die Playoffs ums Achtelfinale einziehen. Mit einem Sieg bei den Griechen, die mit fünf Zählern aus sechs Partien auf Rang 29 stehen, könnte Leverkusen noch einmal einen Sprung in der Tabelle machen und sich so in eine bessere Ausgangsposition für die K.o.-Phase bringen. Zumal an Spieltag acht das Duell mit dem bislang sieglosen FC Villareal wartet: Mit zwei Siegen könnte der "Werkself" sogar noch der Sprung in die Top 8 gelingen.

Mit Rückenwind reisen die Leverkusener allerdings nicht nach Griechenland: Das 0:1 bei der TSG Hoffenheim war bereits die zweite Niederlage hintereinander, erstmals seit 2004 startete die "Werkself" mit zwei Bundesliga-Pleiten in ein neues Jahr. Auch bei den Gastgebern hängt der Haussegen ein wenig schief: In der vergangenen Woche ereilte Olympiakos im Heimspiel gegen PAOK Saloniki das Pokal-Aus, in der Liga dagegen hat der amtierende Meister noch alle Chancen auf eine Titelverteidigung.
An das bisher einzige Gastspiel in der griechischen Hafenstadt hat Bayer 04 keine allzu guten Erinnerungen: In der Saison 2002/03 setzte es für die Leverkusener, wenige Monate zuvor noch bis ins Champions-League-Finale vorgedrungen, eine heftige 2:6-Klatsche bei Olympiakos. Am Ende stand auch aufgrund eines souveränen Heimsiegs über Piräus das Weiterkommen für die "Werkself" zu Buche. Das würden Kasper Hjulmand bestimmt auch nehmen, aber auf die Abreibung in großartiger Atmosphäre bestimmt gern verzichten.
