Köln - Dank der zweifachen Torschützen aus der Bundesliga, Arjen Robben (FC Bayern) und Klaas-Jan Huntelaar (FC Schalke), hat die niederländische Nationalmannschaft einen Schritt in Richtung EM 2016 getan. 6:0 (3:0) hieß es am Ende im Qualifikationsspiel gegen Lettland.

Der WM-Dritte hatte zuvor in fünf Spielen unter Bondscoach Guus Hiddink vier Niederlagen kassiert. Die Niederlande rangieren aber weiter nur auf Rang drei hinter Tschechien und Island, die am späten Sonntagabend aufeinandertreffen.

Rekordtorjäger Robin van Persie (6.) sorgte mit seinem 49. Länderspieltreffer für die frühe Führung der Gastgeber. Arjen Robben, der zuvor für van Persie aufgelegt hatte, erhöhte eine halbe Stunde später mit einem sehenswerten Distanzschuss (35.). Klaas-Jan Huntelaar (42.) traf anschließend aus kurzer Distanz.

Huntelaar zieht an Bergkamp vorbei

Nach dem Seitenwechsel waren noch Jeffrey Bruma mit seinem Tordebüt für Oranje (77.) sowie Robben (82.) und Huntelaar (89.) mit ihren zweiten Treffern erfolgreich. Für Huntelaar waren es die Treffer Nummer 37 und 38 im Nationaltrikot, er zog damit in der "ewigen" Oranje-Torjägerliste an Dennis Bergkamp vorbei auf Rang drei.

Beim 0:0 in Brüssel fanden Wolfsburgs Offensivstar Kevin de Bruyne und seine Mitspieler kein Mittel gegen die tief stehenden Waliser, die in der Gruppe B damit weiter drei Punkte vor den "Roten Teufeln" auf Platz eins liegen.

Nordveidt entscheidend, Perisic trifft

Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Havard Nordveidt hat Norwegen zum 1:0 (1:0)-Sieg in Aserbaidschan geschossen. Das EM-Qualifikationsspiel zwischen dem viermaligen Weltmeister Italien und Kroatien stand am Sonntagabend in Mailand kurz vor dem Abbruch. Die Begegnung, die 1:1 (1:1) endete, musste eine Viertelstunde vor Schluss unterbrochen werden, nachdem aus dem kroatischen Block zum wiederholten Mal Feuerwerkskörper und Rauchbomben aufs Spielfeld geworfen worden waren.

Schon in der ersten Halbzeit hatten die Gästefans immer wieder Gegenstände auf das Spielfeld geworfen. Die Führung der Gastgeber durch Antonio Candreva (11.) glich Ivan Perisic (15.) postwendend aus. Sein Wolfsburger Teamkollege Ivica Olic bestritt in Mailand sein 100. Länderspiel. Dortmunds Stürmer Ciro Immobile stand in der italienischen Startelf. In der Tabelle der Gruppe H liegt Kroatien mit zehn Zählern punktgleich vor den zweitplatzierten Italienern.