Berlin - Nach der starken Leistung seiner Mannschaft war Julian Nagelsmann nach dem 3:1-Auswärtssieg der TSG Hoffenheim in Berlin sichtlich froh. Herthas Coach Pal Dardai hingegen wollte seinem Team nichts vorwerfen. Das Ziel Platz sechs ist weiterhin machbar. Die Stimmen zum Spiel.

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Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "In der ersten Halbzeit können wir 2:0 in Führung gehen. Nach der Roten Karte war es sehr schwierig zu verteidigen. Die Jungs haben alles gegeben. Wir müssen positiv bleiben. Wir wollen den sechsten Platz verteidigen, das ist unser Ziel."

Julian Nagelsmann (Trainer TSG Hoffenheim): "Wir haben ein richtig gutes Auswärtsspiel gemacht. Wir waren schon in der ersten Halbzeit dominant. In Überzahl haben wir es geduldig gespielt und keine Konter zugelassen."

"Wir hatten nicht das Glück"

Per Skjelbred (Hertha BSC): "Es war ein sehr wichtiges Spiel, um weiter vorne mit zu marschieren. Wir haben es uns selbst schwergemacht. Hoffenheim hat eine gute Mannschaft, da muss man einfach die Tore schießen, wenn man die Möglichkeiten hat. Wir hatten nicht das Glück in den entscheidenden Phasen."

Peter Pekarik (Hertha BSC): "Es ist schön, nach so langer Zeit mein erstes Bundesliga-Spiel gemacht zu haben. Auf der anderen Seite ist es schade. Wenn mein Tor für mindestens einen Punkt gereicht hätte, wäre ich glücklicher."

"Der Finger war ein bisschen krumm"

Niklas Süle (TSG Hoffenheim): "Das war ein ganz wichtiger Sieg: Es ist schön, dass ich in meinem 100. Spiel so ein Ding mache."

Sandro Wagner (TSG 1899 Hoffenheim): "Ich bin sehr zufrieden. Wir haben über 90 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht und waren von der ersten bis zur letzten Minute die bessere Mannschaft. Der Finger war ein bisschen krumm, jetzt ist er zum Glück wieder gerade. Es hat im Spiel nicht wehgetan. Ich war voller Adrenalin. Der Doc hat das gut gemacht. Ich hatte sowas bisher nur in Actionfilmen gesehen."

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