Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach hat den zum Ende dieser Saison auslaufenden Vertrag mit Trainer Andre Schubert (45) vorzeitig um zwei Jahre bis Juni 2019 verlängert.

"Andre macht sehr gute Arbeit", so Borussias Sportdirektor Max Eberl. "Er hat die Mannschaft in die Champions League geführt, in den 34 Bundesligaspielen unter seiner Regie haben wir 65 Punkte geholt, das ist eine herausragende Bilanz." Andre Schubert kam zum 1. Juli 2015 als Trainer der U23 zu Borussia und übernahm zunächst übergangsweise den Posten als Cheftrainer der Fohlenelf am 21. September 2015.

1,91 Punkte pro Spiel im Schnitt

Nachdem er mit der Mannschaft in der Bundesliga sechs Siege und ein Remis holte und die Fohlenelf auch in der UEFA Champions League mit guten Leistungen überzeugte, erhielt Schubert im November vergangenen Jahres einen Vertrag als neuer Chefcoach. In der Folge erreichte er mit der Mannschaft den vierten Tabellenplatz und schaffte mit ihr im Anschluss über die Play-offs die Qualifikation für die Gruppenphase der UEFA Champions League. Im Schnitt holte Schubert bislang 1,91 Punkte pro Spiel – kein anderer Trainer der Fohlenelf war so erfolgreich.

Video: Schuberts Heimstätte

Schubert studierte Sport und Germanistik und war als Spieler bis 2002 beim KSV Baunatal aktiv. Anschließend war er DFB-Stützpunktkoordinator Nordhessen. Die Ausbildung zum Fußballlehrer schloss er 2004 als Jahrgangsbester ab, in der Folge fungierte er Assistenztrainer der deutschen U15-, U16- und U17-Nationalmannschaft. 2006 übernahm Schubert die Leitung der Sport- und Nachwuchsförderung beim SC Paderborn und das Training der zweiten Mannschaft. Später übernahm er dort das Amt des sportlichen Leiters sowie 2009 den Cheftrainerposten. Unter Schubert gelang Paderborn der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Im Juli 2011 verpflichtete ihn der FC St. Pauli als Cheftrainer. Am Millerntor war Schubert bis September 2012 tätig. Seit Juli 2014 war er Trainer der deutschen U15-Nationalmannschaft. Zeitgleich blieb er dem Regionalligisten Hessen Kassel, wo er zuvor schon als Sportvorstand fungierte, als ehrenamtlicher Berater erhalten.