
"Blöd für die BVB-Fans": Schlotterbeck dementiert Einigung
Bleibt er bei Borussia Dortmund oder verlässt er den BVB? Die Hängepartie um Nico Schlotterbeck geht erst einmal weiter. Medienberichten, er stünde kurz vor einer Vertragsverlängerung bei den Schwarzgelben, widersprach der Nationalspieler nach dem Länderspiel gegen Ghana (2:1) vehement.
Kann Borussia Dortmund auch in Zukunft auf Nico Schlotterbeck bauen? Diese Frage stellt sich bei den Schwarzgelben schon seit geraumer Zeit. Zuletzt waren Gerüchte in die Öffentlichkeit gedrungen, dass der Nationalspieler kurz vor einer Verlängerung seines 2027 auslaufenden Vertrags stünde. Eine Einigung zwischen dem BVB und dem 26 Jahre alten Innenverteidiger schien laut Medienberichten nur eine Frage der Zeit zu sein – nach der Länderspielpause sollte angeblich Vollzug vermeldet werden.
Dem widersprach Schlotterbeck nach dem erfolgreichen Länderspiel gegen Ghana (2:1) vehement. "Ich bin sehr verwundert über die Berichterstattung. Dass die Unterschrift kurz bevorsteht, so weit sind wir leider nicht. Ich muss das klar dementieren, das stimmt nicht. Deshalb muss ich das auch mal ansprechen", erklärte der umworbene Linksfuß im Anschluss an die Partie und fügte hinzu: "Die Situation hat sich schon ein bisschen verändert!"

Schlotterbeck: "Keine einfache Situation für mich"
Damit spielt der 26-Jährige auf die jüngsten Personalentscheidungen der Schwarzgelben an, die sich zuletzt von Sportdirektor Sebastian Kehl getrennt und den Elversberger Ole Book als dessen Nachfolger verpflichtet hatten. "Ich hätte wahrscheinlich eine Entscheidung in den nächsten Wochen getroffen", unterstreicht Schlotterbeck: "Ich habe lange mit Sebastian verhandelt, er ist jetzt nicht mehr da", sagte der Abwehrchef der Dortmunder.
Er müsse nun schauen und die Gespräche mit den entsprechenden Verantwortlichen um Lars Ricken und Ole Book führen. "Es ist jetzt blöd für die BVB-Fans. Aber es ist auch keine einfache Situation für mich", betonte Schlotterbeck, der im Sommer 2023 vom SC Freiburg nach Dortmund gewechselt war und sich zu einem Führungsspieler bei den Schwarzgelben entwickelt hat. Nach einer zeitnahen Entscheidung des umworbenen Nationalspielers klingt das nicht.
