Vorbereiter für Marco Reus und Co.: Donyell Malen erwischt einen Sahnetag - © Markus Ulmer via www.imago-images.de/imago images/ULMER Pressebildagentur
Vorbereiter für Marco Reus und Co.: Donyell Malen erwischt einen Sahnetag - © Markus Ulmer via www.imago-images.de/imago images/ULMER Pressebildagentur
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BVB-Angreifer Donyell Malen glänzt beim dritten Erfolg von Borussia Dortmund in 2022

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Borussia Dortmund ist in der Bundesliga 2022 weiter auf Erfolgskurs. Auch wenn der 3:2-Sieg bei der TSG Hoffenheim glücklich ausfiel, freuen sich die Dortmunder auf eine positive Reaktion auf das Pokalaus. Mann des Spiels war Donyell Malen, aber auch Mats Hummels und Erling Haaland hatten etwas zu feiern, wenngleich Letzterer verletzt vom Platz musste.

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Der Jubel nach dem Abpfiff fiel in die Kategorie "Erleichterung". Den Spielern von Borussia Dortmund war anzumerken, dass nach dem Spiel bei der TSG Hoffenheim eine Last von ihnen abfiel. Nach dem Aus im DFB-Pokal gegen den FC St. Pauli in der Vorwoche und 90 Minuten in Sinsheim, in denen die Gastgeber viele gute Chancen vergaben, nahmen die Borussen den etwas glücklichen 3:2-Erfolg - dritter Sieg im dritten Bundesliga-Spiel 2022 - gerne mit.

Es war eine außergewöhnliche Effizienz, die den Erfolg für den BVB möglich gemacht hatte. Erling Haaland traf bereits nach sechs Minuten mit dem ersten Torschuss der Gäste. Der zweite Torschuss ließ bis zur 58. Minute auf sich warten, aber auch dieser, abgegeben von Marco Reus, war drin. Und das dritte Tor erzielte ein Hoffenheimer, David Raum, mit einem missglückten Klärungsversuch (67.). Was alle Tore vereinte: Den Pass zum jeweiligen Torschützen spielte jeweils Donyell Malen. Der Niederländer, der zuvor in seinen ersten 18 Bundesliga-Spielen ohne Torvorlage geblieben war, krönte sich mit seiner Leistung zum Mann des Spiels.

BVB-Angreifer Haaland beendet Mini-Auswärtsflaute

Grund zur Freude hatte zu Beginn des Spiels auch Erling Haaland. Der Torjäger erzielte sein 16. Saisontor und beendete damit seine Mini-Auswärtsflaute von zuvor drei Partien in Serie auf fremden Platz ohne eigenen Treffer. Für Haaland war es das 56. Bundesliga-Tor im 57. Spiel. So jung wie der 21-Jährige knackte diese Tormarke zuvor kein anderer Bundesliga-Spieler (vorheriger Rekordhalter war Klaus Fischer mit über 22 Jahren) und so schnell schaffte dies zuvor auch keiner (bisheriger Rekordhalter Timo Konietzka im 67. Spiel).

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Rundum gelungen war der Tag für Haaland allerdings nicht. Schon im ersten Durchgang verletzte er sich bei einem Torschuss, konnte dann zunächst noch weiterspielen. Nachdem er sich aber in der zweiten Hälfte in einem Laufduell an den Oberschenkel fasst, war das Spiel für den Norweger vorzeitig gelaufen. "Das müssen wir jetzt erst einmal untersuchen", sagte BVB-Trainer Marco Rose nachher. Sollte Haaland ausfallen, würde der BVB in den kommenden Wochen noch mehr darauf angewiesen sein, dass Malens gute Form anhält.

BVB-Rekordspieler: Hummels überholt Reuter

Und auch für einen Dortmunder Routinier erhielt die Partie eine besondere Bedeutung: Abwehrchef Mats Hummels machte sein 422. Spiel im BVB-Trikot. Damit überholte er den heutigen Manager des FC Augsburg, Stefan Reuter, und steht in der Statistik der schwarzgelben Rekordspieler nun alleine auf dem dritten Rang, hinter Michael Zorc und Roman Weidenfeller.

Herrscht also Feierlaune beim BVB? Nicht ganz, schließlich tut das Aus im DFB-Pokal nach wie vor weh. Manuel Akanji, der ebenfalls angeschlagen vom Feld musste, sagte nach dem Spiel bei Sky: "Wir haben viele Spiele, in denen wir gut spielen und dann welche, in denen wir nicht gut spielen. Wir müssen auch als Mannschaft auftreten, wenn es nicht so gut läuft. Das geht nicht von heute auf morgen, aber dieses Spiel war ein guter Schritt."

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Vorerst überwiegt bei den Borussen also die Erleichterung. Nun haben sie zwei Wochen Zeit, sich auf das nächste Topspiel vorzubereiten. Denn am 21. Spieltag ist der direkte Verfolger Bayer 04 Leverkusen in Dortmund zu Gast. "Die Pause kommt uns nicht ungelegen. Ein paar Jungs können behandelt werden. Dazu haben wir Trainingszeit vor uns. Thema wird Abwehrarbeit sein, Arbeit im Zweikampfverhalten", kündigte Rose an.