
Leverkusen zieht souverän ins Pokal-Halbfinale ein
Bayer 04 Leverkusen hat das Viertelfinale des DFB-Pokals gegen FC St. Pauli souverän mit 3:0 (1:0) gewonnen. Martin Terrier (32.), Patrik Schick (63.) und Jonas Hofmann (90.+2) erzielten die Tore für die "Werkself", die damit wie in den beiden Vorjahren in die Runde der letzten Vier einzieht.
Der Traum vom DFB-Pokal lebt für Bayer 04 Leverkusen. Die "Werkself" präsentierte sich im Viertelfinale gegen den FC St. Pauli in guter Form und knüpfte damit an ihre zuletzt aufsteigende Tendenz an. Nach einem schwierigen Start ins Jahr 2026 mit drei aufeinanderfolgenden Niederlagen gegen Stuttgart, Hoffenheim und Olympiakos konnte Kasper Hjulmands Team zuletzt drei Siege in Folge feiern.
Für die "Kiezkicker" hingegen verlängerte sich die Durststrecke, die nun auf sechs Spiele ohne Sieg angewachsen ist. Schon im Vorfeld hatte Hjulmand die Bedeutung des Wettbewerbs hervorgehoben: "Ich liebe diesen Wettbewerb. Der Pokal ist echt geil!"
St. Pauli hält zunächst gut mit
Die Gäste aus Hamburg zeigten zu Beginn, dass sie nicht als Kanonenfutter nach Leverkusen gereist waren. Bereits in der vierten Minute sorgte ein Eckball für Gefahr im Strafraum der "Werkself", als zunächst James Sands und dann Martijn Kaars zu Abschlüssen kamen, die jedoch geblockt wurden.
Leverkusen übernahm danach zunehmend die Kontrolle und hatte in der 16. Minute eine Riesenchance: Nach einem kapitalen Fehlpass von Ben Voll landete der Ball bei Patrik Schick, der jedoch an einem St. Pauli-Verteidiger scheiterte. Nach etwas mehr als einer halben Stunde war es dann soweit: Martin Terrier nutzte eine unzureichende Klärung der Gäste und vollendete mit einem präzisen Schuss ins lange Eck zur 1:0-Führung (32.). St. Pauli hatte kurz vor der Pause durch Kaars noch eine gute Möglichkeit zum Ausgleich, als dieser aus fünf Metern über das Tor schoss (40.).
Leverkusen macht alles klar
St. Paulis Trainer Alexander Blessin reagierte zur Pause und brachte mit Manolis Saliakas und Ricky-Jade Jones zwei frische Kräfte. Die Gäste versuchten, offensiver zu agieren, doch die "Werkself" kontrollierte das Geschehen zunehmend.
Nach einer Stunde sorgte Leverkusen für die Vorentscheidung: Nach einem kurz ausgeführten Eckball flankte Aleix García zum zweiten Pfosten, wo Schick per Direktabnahme zum 2:0 traf (63.). Die Werkself hätte durch Jonas Hofmann, der in der 65. Minute für Torschütze Terrier ins Spiel gekommen war, sogar noch höher führen können, doch sein satter Distanzschuss landete am Pfosten (75.).
In der Nachspielzeit machte Hofmann dann alles klar, als er nach einem Konter und einer präzisen Vorlage von Alejandro Grimaldo zum 3:0-Endstand traf (90.+2). Damit steht Bayer 04 Leverkusen verdient im Halbfinale des DFB-Pokals.

