Hamburg - Auf der Pressekonferenz am Dienstag setzte Andre Schubert erste Vorgaben für die kommende Spielzeit und gab einen kleinen Einblick in seine Philosophie.

Einiges hat sich in der kurzen Sommerpause beim FC St. Pauli getan. Aber das wohl Wichtigste ist bereits geschafft: Der Großteil des Kaders und ein immenser Teil der Aufstiegsmannschaft bilden den Stamm des Teams.

Ob Carlos Zambrano und Charles Takyi die Mannschaft weiterhin verstärken, entscheidet sich in den kommenden Wochen. "Wir brauchen vorne noch zwei bis drei Spieler. Dabei versucht Helmut Schulte meine Wünsche zu erfüllen", so Schubert.

Spieler sollen "sich wohlfühlen"

Bisher hat der Sportchef zumindest zufriedenstellende Arbeit abgeliefert. "Derzeit stehen effektiv 24 Spieler beim FC St. Pauli unter Vertrag." Davidson Drobo-Ampem soll nach Möglichkeit noch ein Jahr Praxis als Stammspieler sammeln und an einen anderen Klub ausgeliehen werden.

Der neue Trainer beschreibt sich selbst als Coach, der "konsequent ist, der klare Regeln aufstellt, in denen sich jeder Spieler frei entfalten kann". Man glaubt ihm, denn im Mittelunkt steht "das sich die Spieler wohlfühlen und die bestmögliche Leistung abrufen. Wir wollen immer den besten Weg suchen und finden."

"Wollen guten Fußball spielen"

In den kommenden Wochen wird sich ohnehin noch einiges finden müssen: "Ich denke es ist schwierig vorab Telefonate mit Spielern zu führen. Außerdem halte ich nichts davon einzelne herauszupicken. Eine Hierarchie innerhalb des Teams wird sich finden und gemeinsam erarbeitet."

Das Ziel ist klar: "Wir wollen in dieser Serie guten Fußball spielen. Das bedeutet nicht, dass wir zwingend, wie Hertha in der vergangenen Saison oder Eintracht Frankfurt in diesem Jahr, sofort um den Aufstieg mitspielen müssen. Es gibt einige Teams, die oben angreifen werden: Eintracht Frankfurt, Bochum, Fürth, Düsseldorf und Duisburg gehören sicherlich dazu."

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