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Von wegen Stille Nacht: Der Keller-Kracher zwischen Mainz und St. Pauli steht an!

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Am 15. Spieltag kommt es zu einem Duell zweier abstiegsbedrohter Clubs: Der 1. FSV Mainz 05 empfängt den FC St. Pauli. Das Siegerteam darf sich auf eine besinnliche Zeit freuen – dem Verlierer droht Ungemach unterm Weihnachtsbaum.

Der Letzte empfängt den Drittletzten – in Mainz wird sich am Sonntag ein Weihnachts-Thriller im Abstiegskampf der Bundesliga abspielen. "Wenn du schon ganz unten bist, hast du nicht mehr so viel zu verlieren", sagte Lennard Maloney nach dem unerwarteten Punktgewinn des 1. FSV Mainz 05 beim FC Bayern München – und verdeutlichte damit: Nach dem Trainerwechsel können die Rheinhessen nun befreit aufspielen.

Drei Partien haben die Mainzer bislang unter dem neuen Coach Urs Fischer absolviert. In der Conference League gab es ein 1:1 bei Lech Posen, beim FCB das bereits angesprochene 2:2. Mit dem Heimsieg gegen das von Thomas Reis trainierte Samsunspor buchte die Fischer-Elf zudem das Achtelfinal-Ticket.

Das nächste Do-or-Die-Spiel

Damit am Sonntag, 21. Dezember, das vierte ungeschlagene Spiel in Folge steht, müsse Mainz laut Maloney mit Herz spielen: "Genau das brauchen wir in jedem einzelnen Match, das uns noch bevorsteht."

Doch dieses Herz haben auch die Spieler des FC St. Pauli zuletzt wieder vermehrt gezeigt: Nach jeweils knappen Niederlagen gegen Freiburg, Union und die Bayern gab es in den vergangenen drei Partien zwei Siege und ein Unentschieden für die Kiezkicker, die dadurch aktuell den Relegationsrang bekleiden, vier Zähler vor den Mainzern auf Rang 18.

"Gegen Mainz erwartet uns ein richtig harter Abstiegskampf", weiß Martijn Kaars, der beim immens wichtigen 2:1-Erfolg gegen Heidenheim seine ersten beiden Bundesliga-Treffer erzielen konnte. "Es war ein Do-or-Die-Spiel für uns. Doppelt zu treffen war perfekt für uns und für mich", freute sich der Niederländer.

"Der Weg ist noch weit"

Mit einem Dreier könnte der FCSP eine Sieben-Punkte-Lücke auf den Tabellenletzten reißen. Zurecht wies M05-Coach Fischer nach dem Coup in München darauf hin: "Der Weg ist noch weit. Aber die Mannschaft hat gesehen, was sie erreichen kann, wenn sie alles investiert." Selbst mit einem Sieg gegen St. Pauli würde Mainz dennoch die Rote Laterne mit ins neue Jahr nehmen.

Beide Clubs haben einen "Lauf", beide wollen so schnell wie nur möglich unten raus und werden am Sonntag alles ihnen Mögliche dafür unternehmen. Advent, Advent – der Tabellenkeller brennt!