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Das Rheinenergiestadion ist im U19-Spiel in der Youth League ausverkauft!
Das Rheinenergiestadion ist im U19-Spiel in der Youth League ausverkauft! - © 1. FC Köln
Das Rheinenergiestadion ist im U19-Spiel in der Youth League ausverkauft! - © 1. FC Köln
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Vor Rekord-Kulisse: Kölner U19 muss sich gegen Inter Mailand spät geschlagen geben

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Im Sechzehntelfinale der UEFA Youth League bekam es die U19 vom 1. FC Köln vor einer atemberaubenden Kulisse mit Inter Mailand zu tun. Mit 50.000 Zuschauern brachen die FC-Fans den bisherigen Wettbewerbs-Rekord. Das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck schnupperte bis kurz vor Schluss am Weiterkommen, doch dann schlugen die Gäste zu.

Die 50.000 Zuschauer in Köln-Müngersdorf schienen ihre Mannschaft zu Beginn direkt anzupeitschen. Schon in der 2. Minute hatte der Nachwuchs des 1. FC Köln die erste große Chance des Spiels. Der Schuss von Youssoupha Niang segelte aber knapp über das Tor. 

Nach dem guten und energischen Anfang wurde es aber ruhiger. Beide Mannschaften wollten im entscheidenden Spiel keinen Fehler machen. Chancen entstanden dadurch weniger, weshalb es mit einem gerechten 0:0 in die Pause ging. 

Glück auf der einen Seite, Können auf der anderen

Kurz nach Wiederbeginn dann der Schock für das Team von Stefan Ruthenbeck: Nach einem Freistoß stieg Inters Leonardo Bovio hoch und köpfte links unten ins Tor (1:0, 49.). Die Kölner taten sich in den folgenden 20 Minuten schwer, offensiv Akzente zu setzen.

Erst ab der 70. Minute entwickelten die Hausherren mehr Durchschlagskraft: Der eingewechselte Maik Afri Akumu probierte es mit einem Flachschuss, der knapp rechts am Tor vorbeirauschte (69.). Weitere zehn Minuten später hätten die Mailänder beinahe den Sack zugemacht: Andrija Vukojes Abschluss flog glücklicherweise nur an die Latte (79.).

Mit dem direkten Gegenangriff stand das Rheinenergiestadion Kopf: Nach einer Verlängerung von Jonathan Friemel schoss Mittelstürmer Fynn Schenten, der bereits bei den Profis mitwirken darf, links im Tor ein (1:1, 80.)!

Die Kölner U19 muss sich Inter Mailand knapp geschlagen geben - 1. FC Köln

Lucky Punch für Inter

In den Schlussminuten deutete wenig daraufhin, dass eine der beiden Mannschaften noch den Last-Minute-Treffer erzielen würde. Köln und Inter standen kurz vor dem Elfmeterschießen. Doch in der siebten Minute der Nachspielzeit beendete Dilan Zarate die Träume der Kölner, indem er links an Keeper Mikolaj Marutzki vorbei das 2:1 erzielte (90.+7). Der FC warf mit seinem letzten Angriff noch mal alles nach vorne, konnte den Ball aber nicht mehr aufs Tor bringen. Stattdessen konterten die Gäste mit Roberts Kukulis, der aus 30 Metern ins leere Kölner Tor einschießen konnte (3:1, 90.+9).

Fynn Schenten bejubelt seinen zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich - 1. FC Köln