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Innovationsspiel: Der 1. FC Köln verliert gegen die AC Mailand im Telekom-Cup

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Der 1. FC Köln hat das Innovation Game am Samstag mit 1:2 gegen die AC Mailand verloren. Vor 48.200 Zuschauern traf Olivier Giroud für den italienischen Meister doppelt, Florian Dietz erzielte den FC-Treffer.

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Als um kurz vor 19 Uhr die FC-Hymne gespielt wurde und die Fans ihre rot-weißen Schals in die Höhe reckten, schienen sogar die fußballbegeisterten Tiffosi beeindruckt von der Atmosphäre im RheinEnergieStadion zu sein. Viele Anhänger der AC Milan zückten ihre Smartphones, um die großartige Stimmung festzuhalten. Schon zu Beginn wurde klar, es handelte sich an diesem Samstagabend nicht um ein gewöhnliches Testspiel. Gegen den aktuellen italienischen Meister lag eher Europapokalatmosphäre in der Luft.

Zudem zählte beim Telekom Cup 2022 nicht nur der kämpferische Einsatz, die Technik stand bei dieser Partie ganz besonders im Fokus. Die Telekom präsentierte bei diesem Spiel die neuesten innovativen Ideen für ein außergewöhnliches Spielerlebnis für die Fußballfans. So kamen unter anderem Bodycams zum Einsatz, die den Zuschauern den Blick eines Fußballprofis auf dem Platz ermöglichten und Schuhsohlen, die nicht nur Geschwindigkeiten, sondern auch Pässe und Schüsse automatisch zählten. 21 Kameras verfolgten die Spieler auf dem Platz auf Schritt und Tritt.

Giroud trifft vor der Pause doppelt

Auf dem Spielfeld gab FC-Neuzugang Sargis Adamyan sein Debüt, von den anderen Sommertransfers stand Kristian Pedersen links hinten in der Startelf. Milan bot unter anderem Olivier Giroud zusammen mit dem ehemaligen Bundesligaprofi Ante Rebic in der Offensive auf. Der FC startete mutig in die Partie, lief die italienische Abwehr früh an und hatte die erste Torchance. Der Kopfball von Anthony Modeste ging aber über die Latte (3.). Auf der anderen Seite zog Giroud nach innen, schlenzte den Ball anschließend aus der Distanz aber mit links am rechten Torpfosten vorbei. Knapper wurde es, als Adamyan eine Ecke von links hereinbrachte, Timo Hübers rauschte heran und köpfte den Ball aus sieben Metern Torentfernung über den Querbalken. Hübers, der die Bodycam trug, hätte den FC-Fans also beinahe die Perspektive eines Torschützen gezeigt.

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Der erste Treffer fiel allerdings im anderen Strafraum: Ante Rebic brachte Giroud mit einem Hackentrick ins Geschehen. Der Angreifer überlupfte FC-Keeper Marvin Schwäbe mit viel Gefühl und schob anschließend zum 1:0 (15.) für Mailand ein. In der 28. Minute musste Dejan Ljubicic nach einem Zusammenprall vom Platz, Kingsley Schindler ersetzte ihn. Der FC war nicht das schlechtere Team und hatte sogar mehr Spielanteile, die Italiener präsentierten sich aber abgezockter vor dem Tor. Diaz spielte auf Giroud, der zog nach innen und sein Schuss landete von Jeff Chabot abgefälscht im langen Eck zum 2:0 (36.). Das war gleichzeitig der Pausenstand.

Giroud sorgt für den Mailänder Sieg - Imago

FC-Cheftrainer Steffen Baumgart brachte in der zweiten Hälfte Tim Lemperle und Kingsley Ehizibue für Adamyan und Benno Schmitz. Lemperle hatte auch gleich die erste große Gelegenheit des zweiten Durchgangs, als er auf AC-Torwart Antonio Mirante zulief im letzten Moment, aber beim Torabschluss gestört wurde. Mit zunehmender Spielzeit wechselten beide Trainer fleißig durch, Baumgart gab einigen Akteuren die Möglichkeit Spielpraxis zu sammeln, Mathias Olesen versuchte es mit einem Schlenzer aus 18 Metern, Mirante parierte. In der 86. Minute kam der FC noch einmal heran. Nach einer Ecke köpfte Bright Arrey-Mbi den Ball an die Latte, Jonas Hector war per Nachschuss zur Stelle und Florian Dietz verlängerte den Ball per Kopf zm 1:2 ins lange Eck. Danach wurde es wieder laut im RheinEnergieStadion, der Ausgleich gelang dem FC trotz Schlussoffensive allerdings nicht mehr.

Quelle: 1. FC Köln