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Köln - Wie sind die Reaktionen der Trainer auf die Spiele des 18. Spieltags? bundesliga.de fasst die Stimmen zusammen.

1. FSV Mainz 05 - Borussia Dortmund 1:1

Martin Schmidt (Trainer 1. FSV Mainz 05): "Der Punkt ist so gut und wirklich verdient. Mehr wäre vielleicht zu viel des Guten gewesen. Wir wussten von Anfang an, dass wir uns da reinbeißen müssen. Das Gegentor darf uns so nicht passieren, das ist eine Katastrophe. Aber die Panne müssen wir abhaken. Wir haben immer an ein Tor geglaubt. Chancen gegen Dortmund bekommt man immer."

Thomas Tuchel (Borussia Dortmund): "Wir waren zu wenig aktiv. Das ist mein Hauptkritikpunkt. Wir hatten nicht den Mumm, uns festzusetzen. Der Ball war mehr in der Luft als am Boden. Unsere Umschaltchancen lassen wir sehr leichtfertig liegen. In der Summe kann das immer mal passieren, dass man noch ein Gegentor bekommt. Gegen Leipzig ist noch eine Rechnung offen, wir haben kurz vor Schluss in der Hinrunde verloren. Wir wollen diese Punkte zurück. Um den dritten Platz geht es in der ganzen Rückrunde."

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SC Freiburg - Hertha BSC 2:1

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Das war kein fußballerischer Leckerbissen,  aber das hat auch keiner erwartet. Beide Mannschaften standen defensiv sicher, am Ende waren wir den Tick besser."

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Ich beschäftige mich nicht mit einem erneuten Absturz. Wir wollen unseren sechsten Platz verteidigen. Ich hatte mit drei Punkten aus den ersten beiden Auswärtsspielen geplant, jetzt haben wir keine Punkte - das kann passieren. Freiburg hat zwei Torschüsse und führt 2:0, so etwas müssen wir besser lösen."

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Bayer Leverkusen - Borussia Mönchengladbach 2:3

Dieter Hecking (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Auf der Art und Wiese wie wir gespielt haben, können wir aufbauen. In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft eine unglaubliche Leistung abgerufen. Wir müssen jetzt dranbleiben. So ein Spiel muss der Mannschaft Vertrauen geben und die Brust lösen. Wir dürfen uns auf dem Sieg nicht ausruhen und müssen gegen Freiburg mit einem Dreier nachlegen."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Gladbach hat gemerkt, dass wir nicht so aus der Halbzeit gekommen sind, wie man das sollte. Durch die Tore hat der Gegner Aufwind bekommen und wir haben es nicht geschafft, die nötige Stabilität in unser Spiel zu bringen."

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RB Leipzig - TSG 1899 Hoffenheim 2:1

Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): "Ich glaube, wir haben voll an unseren Matchplan geglaubt. Wir haben Hoffenheim unser Spiel aufgezwungen. Wir haben auch nach dem Rückstand an uns geglaubt und den verdienten Sieg erzwungen. Dieser Sieg war heute ein Riesenschritt für uns. Über die Bayern müssen wir nicht reden, wir freuen uns über diese drei Punkte. Großes Kompliment an meine Mannschaft."

Julian Nagelsmann (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): "Wir müssen uns in der Defensive beim Umschalten besser unterstützen, dann bekommt Leipzig weniger Möglichkeiten. Das war das Haupt-Manko heute. Insgesamt war RB besser als wir. Deshalb haben sie verdient gewonnen. Wir haben unsere Umschaltsituationen nach vorne mit Ausnahme des Tores nicht gut gespielt. Die Rote Karte für Sandro Wagner muss man geben. Ich denke, Keita muss viel früher verwarnt werden - das ärgert mich ein bisschen. Er hatte unfassbar viele - auch taktische - Fouls."

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SV Werder Bremen - FC Bayern München 1:2

Alexander Nouri (Trainer Werder Bremen): "Wir haben uns gegen zwei gute Gegner nicht belohnen können. Die Art und Weise gibt uns aber unheimlich viel Mut. Ich finde, dass wir in der ersten Halbzeit gut standen. Wir wollen daran arbeiten, dass wir gute Leistungen auch in Punkte ummünzen."

Carlo Ancelotti (Trainer Bayern München): "Es war ein wichtiger Sieg in einem schwierigen Spiel. Nach dem Gegentor haben wir unsere Spielidee ein Stück weit verloren. Wir waren schon ein bisschen ängstlich, haben uns Sorgen gemacht, das muss ich zugeben. Gegen Ende hatten wir das Spiel wieder unter Kontrolle."

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SV Darmstadt 98 - 1. FC Köln 1:6

Torsten Frings (Trainer SV Darmstadt 98): "Das Eigentor hat uns das Genick gebrochen. Wir sind als Mannschaft noch nicht so gefestigt, dass wir so etwas wegstecken können. Wir sind auseinandergebrochen und unser Defensivverhalten hat nicht gestimmt. Generell haben wir es Köln viel zu einfach gemacht."

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Logischerweise sind wir sehr zufrieden mit dem Spiel. Wir haben uns vorgenommen, das Spiel anzunehmen, und wir wussten, dass es kampfbetont werden wird. Wir haben die richtigen Lösungen gefunden, das erste Tor hat uns Ruhe gegeben. Die Marschroute war, weiter Druck zu machen und selbst aktiv zu sein."

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VfL Wolfsburg - FC Augsburg 1:2

Valerien Ismael (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir sind sehr, sehr enttäuscht. Wir hatten uns viel vorgenommen und auch einen Start nach Maß erwischt, dann haben wir aber einfache Fehler gemacht, die uns verunsichert und den Gegner stark gemacht haben. Das 1:1 war ein Symbol für das Spiel. Wir haben das Gefühl, dass wir uns selber geschlagen haben. Den Befreiungsschlag haben wir verpasst, es wird eine zähe Angelegenheit bleiben."

Manuel Baum (Trainer FC Augsburg): "Wir freuen uns riesig, dass wir gewonnen haben. Die Aussichten waren nicht so rosig, wir hatten viele Ausfälle. Aber auch nach dem Gegentor haben trotzdem daran geglaubt, dass wir unseren Plan durchziehen können. Ich bin sehr zufrieden mit der geschlossenen Mannschaftsleistung."

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FC Ingolstadt - Hamburger SV 3:1

Maik Walpurgis (Trainer FC Ingolstadt): "Meine Mannschaft hat sehr gut gespielt. Sie hat auch die unglückliche Niederlage auf Schalke sehr gut weggesteckt. Wir haben entschlossen und klar agiert, sehr mutig. Wir haben tolle Tore erzielt, haben wenig zugelassen und im Mittelfeld entscheidende Zweikämpfe gewonnen. Das 3:0 hat uns enorm in die Karten gespielt. Es war ein wichtiger Sieg in einem Platzierungsspiel."

Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV): "Wir haben das Spiel nicht so angenommen. Ingolstadt war voll auf Sendung. In der zweiten Halbzeit war das Spiel schnell weg. Die erste Halbzeit ist so nicht zu tolerieren. Der eine oder andere hat die Erfolgsphase im Dezember wohl falsch gedeutet und gedacht, dass in der Rückrunde alles von alleine läuft. Das ist nicht der Fall. Da werde ich konsequent einhaken. Wir müssen genauso entschlossen jeden Zweikampf annehmen, als wenn es der letzte wäre. Wir stehen extrem mit dem Rücken zur Wand. Wir können es nur mit einer Teamleistung schaffen. Wir werden das klar und deutlich besprechen." 

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FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt 0:1

Markus Weinzierl (Trainer Schalke 04): "Es war heute kein gutes Spiel von uns. In der zweiten Hälfte haben wir alles probiert, aber nicht die Anzahl an Chancen kreiert, wie wir es wollten. Die Eintracht hat es beim 1:0 clever gemacht, auch wenn es zuvor ein Foul war."

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): "Alex hat den Ball nach dem Freistoß super genommen. Sicherlich haben wir auch etwas Glück gehabt, dass der Schiedsrichter in dieser Szene nicht gegen uns gepfiffen hat. Wir müssen alles abrufen, wenn wir eine solche Leistung auf den Platz bringen wollen. Meine Mannschaft hat sehr gut gearbeitet."  

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