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Köln - Am Sonntag geht es in 2. Bundesliga richtig rund. Der Oster-Spielplan sieht sechs Spiele vor. Das Spannende daran: Bis auf wenige Ausnahmen müssen eigentlich alle punkten, um sich von den Abstiegsplätzen fernzuhalten bzw. den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu wahren. Einzig für Union Berlin richtet sich der Blick nach oben, aber auch die Eisernen können im Aufstiegskampf die drei Punkte gut gebrauchen.

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FC St. Pauli - FC Würzburger Kickers

Für den FC St. Pauli ging es nach einem kleinen Hoch (fünf Spiele in Folge ungeschlagen) zuletzt wieder einen Schritt zurück. Das bedeutet auch, dass die Mannschaft von Ewald Lienen von Platz 15 wieder auf einen Abstiegsplatz abgerutscht ist. Mit 29 Punkten steht der Kiezclub auf Rang 17, ist aber keineswegs abgeschlagen. Drei Punkte würden schon ausreichen, um mit dem Gegner, der derzeit auf Rang zwölf steht, gleichzuziehen. "Wir befinden uns nun schon sehr lange in dieser heißen Phase. Es ist kein Thema, dass wir hochmotiviert in jede Partie gehen." Bernd Nehrig fehlt gelbgesperrt.

Die Würzburger Kickers gehören zu den Vereinen, die sich mit einem Sieg aus dem Abstiegsstrudel fernhalten wollen. Deshalb weiß der Kickers-Trainer auch: "Das wird ein Spiel, in dem sich beide Teams nichts schenken werden." Für Bernd Hollerbach ist das Spiel auch noch aus einem anderen Grund besonders interessenat. Der Würzburger Trainer begann bei St. Pauli einst seine Profi-Karriere. "Eine Zeit, an die ich mich immer wieder gerne zurückerinnere, "sagt Hollerbach, "aber unsere volle Konzentration gilt dem Spiel. Danach wird Zeit sein, in der Vergangenheit zu schwelgen."

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VfL Bochum - SpVgg Greuther Fürth

Wenn es beim VfL Bochum in dieser Saison eine Konstante gibt, dann dass es keine Konstante gibt. Wobei die Mannschaft von Gertjan Verbeek zuletzt fünf Mal in Folge unentschieden spielte, die letzten drei Spiele sogar 0:0. Da die Teams im Tebellenkeller aber immer wieder dreifach punkten konnten, beträgt der Abstand auf den Relegationsplatz bei 34 Zählern nur noch vier Punkte. Ein Sieg vor heimischem Publikum - zuhause gab es erst eine Niederlage - ist also Pflicht.

Die SpVgg Greuther Fürth ist einer der wenigen Clubs in der 2. Bundesliga, der eine ganz entspannte Schlussphase spielen kann. Mit 40 Punkten auf Platz sechs ist der Abstand nach oben und nach zu groß, als dass noch etwas passieren könnte. Dementsprechend gelassen gehen die Kleeblätter die letzten Spiele an, zu verschenken haben sie deswegen aber nichts. "Es geht in erster Linie darum, den Weg fortzuführen und man entwickelt sich am besten, wenn man gewinnt.“

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FC Union Berlin - 1. FC Kaiserslautern

Der 1. FC Union Berlin will unbedingt weiterhin im Aufstiegsrennen vertreten bleiben. Nachdem die Eisernen die letzten drei Spiele nicht gewinnen konnten (1 Remins, 2 Niederlagen) und aus den Top Drei herausgerutscht sind, muss dafür unbedingt wieder ein Sieg her. Mit 51 Punkten auf Platz vier sind die Aufstiegsplätze in greifbarer Nähe, der VfB Stuttgart auf Rang eins hat nur drei Zähler Vorsprung.

Die Gäste des 1. FC Kaiserslautern wollen ihrerseits die drei Punkte mitnehmen. Mit 32 Punkten haben sie nämlich nur zwei Punkte Vorsprung auf Bielefeld auf dem Relegationsplatz. "Wir haben in den letzten drei Spielen vermittelt, worauf es ankommt: Dass wir über 90 Minuten marschieren und aufmerksam sein müssen", sagt Trainer Norbert Meier. "Wir haben keinen Grund ängstlich zu sein, aber wir sind aufmerksam."

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Karlsruher SC - 1- FC Heidenheim

Der Karlsruher SC befindet sich derzeit in der Abwärtsspirale. Der letzte Sieg ist sechs Spiele her, danach gab es vier Niederlagen und nur ein Unentschieden. Mit 22 Punkten liegt der KSC auf dem letzten Tabellenplatz. Auch unter dem neuen Trainer Marc-Patrick Meister gab es zuletzt eine Niederlage, drei Punkte müssen also dringend her, wenn sich die Badener eine Chance auf den Klassenerhalt wahren wollen. Meister erklärt: "Wir müssen nicht die Chance größer reden als sie ist, sondern den Glauben daran größer machen." In Nuancen wird Meister seine Startelf verändern, mit Stefan Mugosa und Dimitrios Diamantakos fallen zwei weitere Stürmer aus.

Im Baden-Württemberg-Duell geht es gegen den 1. FC Heidenheim. Der FCH, der seit acht Spielen auf einen Sieg wartet und mit 36 Punkten auf Platz sieben steht, könnte sich mit einem Sieg wohl aller Abstiegssorgen entledigen. "Wir verteidigen in letzter Zeit nicht mehr so, da fehlt uns die Stabilität und dann auch die Sicherheit für das gesamte Spiel3, erklärt Trainer Frank Schidt. "Wir hatten schon bessere Ausgangssituation, aber man kann trotzdem positiv an die Sache ran gehen. Wenn wir unseren Job gut machen, müssen die anderen es erst einmal besser machen."

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TSV 1860 München - SV Sandhausen

Die Mannschaft des TSV 1860 München tritt aktuell ein wenig auf der Stelle. Nachdem sich die Löwen zwischenzeitlich mal auf Platz zwölf vorarbeiten konnten, und der Abstand auf die Abstiegsplätze fast beruhigend schien, stecken sie jetzt mit nur noch zwei Punkten Vorsprung auf Bielefeld auf dem Relegationsplatz (30 Punkte) wieder mittendrin. Trainer Vitor Pereira sagt: "Wir müssen gegen Sandhausen aggressiv sein, unser Spiel durchsetzen. Sie sind ein direkter Konkurrent." Verzichten müssen die Löwen dabei auf Sebastian Bönisch (Rotsperre). "Wir haben sehr gute Lösungen, um ihn zu ersetzen."

Den Blick nach unten richten muss auch wieder der SV Sandhausen. Zwar steht die Mannschaft von Kenan Kocak auf Patz neun (34 Punkte) doch durch eine Serie von neun Spielen ohne Sieg ist der Vorsprung wieder dramatisch geschmolzen. Mit einem Dreier könnte der SVS einen großen Schritt machen. "Wir schauen nur auf uns und nicht auf die anderen. Wir sind auf dem 9. Platz und da wollen wir auch bleiben", sagt der Trainer, der mit mannschaftlicher Geschlossenheit der spielerischen Stärke des Gegners trotzen will. Ärgerlich: Sandhausen muss für den Rest der Saison auf Top-Torjäger Andrew Wooten (9 Tore) verzichten. Der hat sich im letzten Spiel gegen Bielefeld eine Sehnenverletzung im Oberschenkel zugezogen.

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SG Dynamo Dresden - Fortuna Düsseldorf

Zwei Tage vor dem Duell gegen Fortuna Düsseldorf war die SG Dynamo Dresden noch etwas angeschlagen. Trainer Uwe Neuhaus musste verletzt und krankheitsbedingt auf einige Spieler verzichten und hatte noch am Freitag nur 15 Spieler zur Verfügung, weshalb er drei Spieler aus der U19 in den Kader berief. "Unabhängig davon werden wir eine Mannschaft auf den Platz bekommen, die gewinnen will", sagt Neuhaus. Glück für Dresden, dass der Aufsteiger eine überragende Saison spielt und mit 45 Punkten auf Platz fünf mit dem Abstieg nichts zu tun hat.

Die Fortuna muss hingegen noch etwas tun. Das Team von Friedhelm Funkel hat sich nach einer größeren Durststrecke zwar wieder ein wenig gefangen, doch plagen die Düsseldorfer durchaus noch ein paar kleine Abstiegssorgen. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt gerade einmal vier Punkte. "Es ist dieses Jahr sehr sehr eng in der Tabelle. Da ist jeder einzelne Zähler enorm wichtig", sagt der Trainer. "Wir werden alles daran setzen in Dresden zu punkten, denn wir wollen so schnell wie möglich 40 Punkte auf dem Konto haben."

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