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München - Das Borussen-Duell zwischen Dortmund und Gladbach endet 1:1 Unentschieden, was den Dortmundern die Tabellenführung kostet. Diese übernehmen wieder die Bayern nach ihrem 4:1 Sieg im zweiten Spitzenspiel gegen Bremen. Am Sonntag setzt sich der Hamburger SV mit 2:0 gegen den 1. FC Nürnberg durch, Schalke gewinnt 3:1 gegen Augsburg. bundesliga.de hat die Reaktionen der Trainer.

Schalke 04 - FC Augsburg 3:1 (1:0)

Trainer Huub Stevens (Schalke 04): Wenn man unsere vielen Ausfälle und das Spiel am Donnerstag gegen Bukarest sieht, das auch viel Kraft gekostet hat, sollte man mit dem 3:1 zufrieden sein, auch wenn mich das Gegentor natürlich ärgert. Der Sieg ist verdient, aber wir haben uns das Leben wie schon gegen Steaua selbst schwer gemacht.

Trainer Jos Luhukay (FC Augsburg): Wir haben nach der Pause gut Druck gemacht und gute Chancen gehabt. Auch nach dem 2:1 hätten wir das 2:2 machen können.


Hamburger SV - 1. FC Nürnberg 2:0 (1:0)

Trainer Thorsten Fink (Hamburger SV): Wir haben verdient gewonnen, weil wir die Tore gemacht haben. Aber mit unserer Leistung bin ich überhaupt nicht zufrieden, bei Hannover 96 haben wir viel besser gespielt. Das Wichtigste für mich war am Sieg gegen Nürnberg, dass wir Effektivität bewiesen haben.

Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht, nur eben wieder nicht die Tore. Da fehlt uns bei allem Aufwand, den wir betreiben, die Effektivität, dadurch belohnen wir uns nicht.


VfB Stuttgart - 1. FC Köln 2:2 (2:1)

Trainer Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): Mit dem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein. Wir haben nach dem 0:1 sehr gut reagiert und sind mehr als verdient in Führung gegangen. Es ist unglaublich ärgerlich, dass wir uns noch so ein Ei eingefangen haben. Am Ende sind bei uns Unruhe und Unordnung reingekommen.

Trainer Stale Solbakken (1. FC Köln): Das war ein verdienter Punkt für uns. Wir haben bis zum Ende hart gearbeitet. Lukas hat seinen Job gemacht. Wir hatten die Chancen zum 2:0, sind dann aber leider in Rückstand geraten.


FC Bayern München - SV Werder Bremen 4:1 (1:0)

Trainer Jupp Heynckes (Bayern München): Für den FC Bayern ist es von größter Bedeutung, oben an der Tabellenspitze zu sein. Meine Mannschaft hat eine sehr gute Reaktion gezeigt nach dem Verlustspiel in Mainz. Wir haben gesehen, dass die Mannschaft intakt ist, die Spieler harmonieren und wir wieder eine bessere Balance zwischen Offensive und Defensive hatten. Alle haben wieder nach hinten gearbeitet. In der ersten Halbzeit haben wir nicht so schwungvoll und attraktiv gespielt wie in der Champions League oder in der Liga im ersten Saisondrittel, aber Mainz hat uns auch Nerven gekostet.

Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): Wir waren heute gar nicht im Spiel. Wir haben zwar wenig zugelassen, aber was wir imstande sind zu leisten, haben wir überhaupt nicht umsetzen können. Das hat sich vor allem in Ballbesitz gezeigt. Insgesamt waren wir der dankbare Gegner, der Bayern München mehr hätte fordern können. Wir haben Bayern nie gefordert oder in Not gebracht. So kann man Spiele nicht gewinnen. Die Aktion von Aaron Hunt war dumm.


Borussia Mönchengladbach - Borussia Dortmund 1:1 (0:1)

Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): Das war ein sehr intensives Spiel. Dortmund war in der ersten Halbzeit klar besser, es war sehr hart für uns. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr nach vorne gespielt und Dortmund unter Druck gesetzt. Ich bin mit dem 1:1 zufrieden.

Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): Das war ein richtig gutes Fußballspiel, das Unentschieden geht in Ordnung. Aus dem Spiel heraus hatten wir die größeren Möglichkeiten.


SC Freiburg - Hannover 96 1:1 (0:1)

Trainer Marcus Sorg (SC Freiburg): Hannover hat in der ersten Halbzeit spielerisch gut agiert. Wir haben mit zu vielen hohen Bällen versucht, zum Erfolg zu kommen. Der Rückstand zur Halbzeit war Pech, aber nicht unverdient. In der zweiten Hälfte haben wir unsere Qualitäten wie Zielstrebigkeit und Willen gezeigt. Für beide Mannschaften war mehr drin.

Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): Ich habe eine sehr starke erste Halbzeit von uns gesehen. Danach hat Freiburg seine Qualitäten deutlich gemacht, da sind wir viel Leidenschaft begegnet. Wir haben verdientermaßen den Ausgleich kassiert. Dass wir nach drei Auswärtsniederlagen in Folge einen Punkt geholt haben, tut gut.


1. FC Kaiserslautern - Hertha BSC 1:1 (1:1)

Trainer Marco Kurz (1. FC Kaiserslautern): Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen. Wir haben gezeigt, dass wir mit der Situation umgehen können. Die Mannschaft hat ihr wahres Gesicht gezeigt. Wir wissen aber auch, dass wir die finalen Szenen besser lösen müssen, um ein Tor zu machen.

Trainer Markus Babbel (Hertha BSC): Wir können mit dem Punkt gut leben. Die erste Halbzeit hat mir nicht gefallen. Da haben wir den Fight nicht richtig angenommen. Die zweite Halbzeit hat mir wesentlich besser gefallen. Da hat die Mannschaft sehr gut verteidigt.


VfL Wolfsburg - 1.FSV Mainz 05 2:2 (2:0)

Trainer Felix Magath (VfL Wolfsburg): Ich habe keine Erklärung, warum wir nach 70 Minuten guten Fußball, in denen wir das Spiel beherrscht haben, in so eine Situation geraten sind. Nach dem Anschlusstreffer war zu spüren, dass die Mannschaft Angst hatte. Sie hat sich passiv verhalten und den Gegner spielen lassen. Das reicht nicht für unsere Ansprüche.

Trainer Thomas Tuchel (1.FSV Mainz 05): In der ersten Halbzeit haben wir alles vermissen lassen, was die Basis für unser Spiel ist: Aufmerksamkeit, Aggressivität, taktische Kompaktheit. Wir haben da die völlig falschen Mittel gewählt. Wir wollten dann unbedingt die zweite Halbzeit gewinnen und sehen, ob das für einen Punkt oder Sieg reicht.


Bayer Leverkusen - 1899 Hoffenheim 2:0 (1:0)

Trainer Robin Dutt (Bayer Leverkusen): Wir gewinnen jetzt auch die Spiele, die wir nicht ganz so stark spielen. Wir haben schon besser gespielt. Aber unterm Strich sind wir zufrieden.

Trainer Holger Stanislawski (1899 Hoffenheim): Es ist schwer, Punkte zu holen, wenn man solche Gegentore bekommt. Das darf uns einfach nicht passieren. Wir betreiben so viel Aufwand, um uns Torsituationen herauszuspielen. Aber wir machen sie einfach nicht. Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, aber das haben wir nicht.