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München - "Immer an ihrem Geburtstag treffe ich, sonst schieße ich ja nicht so viele Tore", sagte Christian Tiffert am vergangenen Samstag. Seine Tochter feierte ihr zweites Wiegenfest und er führte den 1. FC Kaiserslautern mit seinem Traumtor auf die Siegerstraße. Die bundesliga.de-User wählten Tifferts Traumtor mit 44 Prozent klar zum "Tor des 10. Spieltags.

In der 71. Minute kommt der 28-Jährige im rechten Halbfeld an die Kugel. Er zieht ein paar Schritte in die Mitte und schlenzt die Kugel aus knapp 25 Metern mit seinem schwächeren linken Fuß ins linke Kreuzeck.

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"Vorher rutscht mir der Ball bei Flanken zehn Mal über den Fuß - und dann das", scherzte Tiffert nach seinem Kunstschuss. Aber dank des Geburtstags seiner Tochter - als sie ein Jahr alt wurde, traf er im Trikot des MSV Duisburg gegen Düsseldorf - fand der Ball eben perfekt sein Ziel.

Nach mehr als vier Jahren erzielte Tiffert wieder ein Bundesliga-Tor, sein zuvor letztes von nun insgesamt zehn schoss er am 19. Februar 2006 für den VfB Stuttgart - damals besorgte er den 2:1-Siegtreffer gegen Mainz.

Kroos und Son auf dem Treppchen

24 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf den präzisen und wuchtigen Weitschuss von Toni Kroos. (4:2) haut der Nationalspieler die "Torfabrik" aus knapp 30 Metern zum zwischenzeitlichen 4:1 in den linken Winkel. Es war sein erstes Tor in dieser Bundesliga-Saison und sein erstes Bundesliga-Tor überhaupt für den FC Bayern.

Auf den 3. Platz wählten die bundesliga.de-User den Treffer von Heung-Min Son vom Hamburger SV. Auch wenn , der 18-Jährige wird sich dennoch gefreut haben. Schließlich erzielte Son mit einer feinen Einzelleistung bei seinem Bundesliga-Debüt gleich sein erstes Tor. Zuletzt traf im August 2009 ein Südkoreaner in der Bundesliga (Du-Ri Cha für Freiburg gegen Schalke).

Personifizierte Torgarantie und Doppel-Aluminium

Mit 11 Prozent der Stimmen auf Rang drei landete Theofanis Gekas' Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 bei . Nach einem langen Pass von Pirmin Schwegler nahm der Grieche die Kugel im Sechzehner an, ließ zwei "Kiezkicker" stehen und schob unter Thomas Kessler hindurch in die Maschen. Die personifizierte Tor-Garantie der Eintracht steht mit nunmehr neun Saisontoren an der Spitze der Torjägerliste.

Das wohl kurioseste Tor des 10. Spieltags schoss Ilkay Gündogan vom 1. FC Nürnberg. (3:2) scheiterte der Mittelfeldspieler in der 73. Minute erst selbst aus neun Metern Torentfernung an der Latte, danach trifft Julian Schieber nur den Pfosten. Den zweiten Abpraller versenkt Gündogan, der zuvor schon das 1:0 erzielte, dann schließlich. Er ist damit bereits im zweiten Bundesliga-Spiel in Folge an zwei Toren direkt beteiligt (1 Tor und 1 Assist beim 2:1 gegen Wolfsburg).