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Nach der Rückkehr vom erfolgreichen Rumänien-Trip stand Freitagmittag für die Profis des Hamburger SV schon wieder Training auf dem Programm.

Auslaufen für die Stammspieler, volle Einheit für die Reservisten. An einen freien Feiertag zur Belohnung für das souverän herausgespielte 2:0 (1:0) am Donnerstag bei Unirea Urzicani und das Erreichen der Gruppenphase im UEFA-Cup war nicht zu denken.

Schon am Sonntag (17 Uhr live bei Premiere) will das Team schließlich bei Energie Cottbus die Tabellenführung in der Bundesliga verteidigen.

"Haben nichts zugelassen"

Um so erleichterter war der gesamte HSV-Tross, dass sich die Aufgabe in der Walachei als einfacher erwiesen hatte, als nach dem 0:0 im Hinspiel befürchtet. Es gab keine Verletzten, das kleine Stadion mit seinen 5.000 Zuschauern war nie ein Hexenkessel und der Tabellenzweite der rumänischen Liga wurde insgesamt sicher kontrolliert.

"Wir haben es uns selbst einfach gemacht", sagte Mannschaftskapitän David Jarolim, "wir haben nichts zugelassen und vorne die Chancen eiskalt genutzt."

Fünf Tore in Folge

Die Chancen genutzt hat wieder Mladen Petric. Der 27-Jährige traf mit links zur 1:0 Führung (27.) sowie mit rechts nach mustergültiger Vorarbeit von Paolo Guerrero zum 2:0 (50.). "Vorne muss eben jemand stehen, der die Dinger reinmacht", sagte der Kroate, "dass ich die Tore gemacht habe, spielt eher eine untergeordnete Rolle."

Sein Lauf allerdings ist schon beeindruckend. Er hat die letzten fünf HSV-Tore in Folge erzielt und nebenbei einen "Wettbewerbs-Hattrick" geschafft. Binnen einer Woche entschied Petric die Partien im Pokal gegen Bochum (2:0), in der Liga gegen Mönchengladbach (1:0) und nun im Europacup.

"Es ist wichtig, dass man Spieler hat, die den Unterschied ausmachen", sagte Trainer Martin Jol und Sportchef Dietmar Beiersdorfr ergänzte: "Er darf so weiterspielen, in Cottbus können wir auch ein Tor gebrauchen."