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Den letzten Härtetest vor dem Pokalspiel gegen Carl Zeiss Jena bestreitet der FC Schalke 04 am Freitag (23. Januar) um 19 Uhr in der Veltins-Arena gegen den TSV 1860 München. Nur für drei Spieler kommt diese Partie noch zu früh.

Nachdem das geplante Spiel beim FC St. Pauli am vergangenen Mittwoch aufgrund der Platzverhältnisse in Hamburg kurzfristig abgesagt werden musste, hofft Schalkes Trainer Fred Rutten vor allem auf "ein gutes Spiel unter guten Bedingungen". Auf Resultate lege er erst in den Pflichtspielen großen Wert, sagte der Coach.

Rückkehrer

Gute Nachrichten gibt es aus dem "königsblauen" Lazarett: Marcelo Bordon, Benedikt Höwedes und Kevin Kuranyi sind generell wieder einsatzfähig. Nach einer Magen-Darm-Infektion ist Mannschaftskapitän Bordon genesen.

"Auch bei Benni Höwedes sieht es gut aus. Vielleicht kann er nach seinen Knieproblemen bereits am Nachmittag wieder ins Training einsteigen", hoffte Rutten. Stürmer Kevin Kuranyi konnte bereits die zweite Einheit und auch das Trainingsspiel gegen Schalke 04 II am Donnerstagnachmittag im Parkstadion absolvieren und sollte gegen die Münchener wieder mit von der Partie sein.

Aufälle

Drei Ausfälle gibt es dennoch zu beklagen: Levan Kenia plagt nach wie vor eine Oberschenkelverletzung, Levan Kobiashvili die Achillessehne und Christian Pander das Knie. Noch unsicher ist die Einsatzmöglichkeit des Niederländers Orlando Engelaar. "Für ihn kommt der Einsatz wahrscheinlich auch ein bis zwei Tage zu früh", meinte Fred Rutten, der jedoch im Bezug auf seinen Landsmann noch keine feste Prognose abgeben wollte.

Mit der Vorbereitung ist der Fußballlehrer im Großen und Ganzen zufrieden. Rutten: "Natürlich hofft man als Trainer immer, dass alle Spieler an Deck sind. Das war bei uns leider nicht der Fall", was das Bild ein wenig trübe. Allerdings sehe es nach aktuellem Stand so aus, dass es allen Spielern gelingen könnte, bis zum Start der Rückrunde einsatzbereit und vor allem auf dem nötigen Fitness-Level zu sein.