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München - Die Hinrunde der Bundesliga ist vorüber und viele Fans reiben sich noch immer verdutzt die Augen. Aufsteiger Eintracht Frankfurt steht nach 17 Spielen auf dem 4. Platz. Mit Sebastian Rode hat sich dabei ein deutsches Talent in den Mittelpunkt gespielt.

Seine Leistungen honorierten die bundesliga.de-User mit Platz 1 bei der Wahl zum "Shootingstar der Hinrunde". Doch wer sind die anderen Emporkömmlinge der Bundesliga?

Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt)

Der 22 Jahre alte Kämpfer im Eintracht-Mittelfeld hat einen extrem hohen Anteil am aktuellen Erfolg seiner Mannschaft. Coach Armin Veh schickte den U21-Nationalspieler in allen Hinrundenbegegnungen von Anfang an aufs Feld. Zusammen mit Kapitän Pirmin Schwegler sicherte Rode die offensiven Mittelfeldspieler durch Kampf, Einsatz und Lauffreude hervorragend ab und schlüpfte ab und an selbst in die Rolle des Spielmachers. Trotz seiner sportlichen Vergangenheit bei den Offenbacher Kickers, dem Erzrivalen der Frankfurter, ist der Blondschopf längst der Publikumsliebling bei der Eintracht. Mit 36 Prozent der Stimmen wählten ihn die bundesliga.de-User zum Shootingstar der Hinrunde.

Xherdan Shaqiri (FC Bayern München)

Der kleine "Kraftprotz" aus der Schweiz (169 Zentimeter "groß") hat bei seinen zwölf Hinrunden-Einsätzen gezeigt, dass er zurecht als Toptalent gepriesen wird. Mit seinen erst 21 Jahren ist Shaqiri bereits fester Bestandteil der Schweizer Nationalelf (21 Länderspiele, sechs Tore), die vom Ex-Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld gecoacht wird. Durch seine Vielseitigkeit kam der vom FC Basel an die Isar gewechselte Offensivspieler bei den Bayern schon auf dem linken und dem rechten Flügel zum Einsatz. Sogar hängende Spitze durfte er spielen. Am 17. Spieltag rettete Shaqiri mit seinem Ausgleichstreffer - seinem ersten Bundesligator überhaupt - einen Punkt gegen Gladbach. Bei der Wahl zum "Shootingstar der Hinrunde" sicherte sich Shaqiri mit 29 Prozent der Stimmen Rang 2.

Kevin de Bruyne (Werder Bremen)

Bei den Werderanern fehlte in der Hinrunde etwas die Konstanz, um ganz oben mitzuspielen. Nach der Hinrunde belegen die Bremer Rang 12. Einer, der zumeist positiv auffiel, war Kevin de Bruyne. Die Leihgabe des FC Chelsea hatte überhaupt keine Anpassungsprobleme in der Bundesliga und steuerte bei 17 Startelf-Einsätzen vier Treffer und fünf Vorlagen bei. Mit seinen läuferischen und spielerischen Qualitäten ist der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler immer wieder der Initiator von Tormöglichkeiten für Werder. Durch seine überzeugenden Auftritte schaffte es der belgische Nationalspieler im Voting auf Rang 3 (zehn Prozent).

Hiroshi Kiyotake (1. FC Nürnberg)

Ex-Club: Cerezo Osaka. Position: Offensivallrounder. Die Paralellen zwischen Kiyotake und dem Ex-Dortmunder Shinji Kagawa sind nicht zu übersehen. Und auch ihre sportlichen Qualitäten sind vergleichbar. Nürnbergs erster Japaner der Clubgeschichte spielte ein starkes erstes Bundesliga-Halbjahr, erzielte drei Treffer selbst und bereitete fünf vor. Damit ist der Asiate mit Abstand bester Scorer bei den Franken. In Japans Nationalteam gehört der 23-Jährige längst zu den wichtigen Akteuren (13 Einsätze) und spielt dort eben mit jenem Kagawa zusammen. Doch in Nürnberg glänzt Kiyotake alleine - und das eindrucksvoll. Dafür wählten ihn die bundesliga.de-User auf Rang 4 bei der Wahl zum "Shootingstar der Hinrunde" (sieben Prozent der Stimmen).

Dani Schahin (Fortuna Düsseldorf)

Die Hinrunde der Düsseldorfer endete so, wie sie angefangen hatte: Fortuna gewann, Schahin traf. Am 1. Spieltag schnürte der Neuzugang einen Doppelpack beim FC Augsburg, am 17. Spieltag besorgt der Angreifer die Führung gegen Hannover (Endstand: 2:1). In der Vorsaison stand er noch in Fürth unter Vertrag und dort nur ein einziges Mal in der Startformation. 13 Mal wurde er eingewechselt - heute ist er ein wichtiger Bestandteil der Fortuna und steht mit den Düsseldorfern in der Tabelle weit vor den Franken. Alles richtig gemacht - das haben auch die Fortunen mit der Verpflichtung ihres aktuellen Toptorschützen (fünf Treffer), der es beim Voting zum "Shootingstar" der Hinrunde auf den 5. Rang schaffte (vier Prozent).

14 Prozent der User entschieden sich für die Abstimmungsoption "ein anderer".