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München - In der Europa League haben am vierten Spieltag russische Mannschaften dominiert. Der ehemalige UEFA-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg erreichte durch ein 3:2 (1:0) bei Hadjuk Split ebenso vorzeitig die Zwischenrunde wie der russische Pokalsieger ZSKA Moskau durch ein 3:1 (0:1) gegen US Palermo.

In der Runde der letzten 32 stehen zudem der weißrussische Champion BATE Borissow nach einem 3:1 (1:1) gegen Sheriff Tiraspol und der FC Porto, dem ein 1:1 (1:0) gegen den von Bernd Schuster trainierten türkischen Spitzenclub Besiktas Istanbul reichte.

Gerrard in Torlaune

Weiterhin ungeschlagen bleibt der englische Rekordmeister FC Liverpool. Dank eines Hattricks des überragenden Mittelfeldstars Steven Gerrard (75./88./89.) drehten die "Reds" einen Rückstand gegen den SSC Neapel in einen 3:1 (0:1)-Sieg.

Manchester City verlor dagegen ohne den deutschen Nationalspieler Jerome Boateng überraschend 1:3 (0:1) bei Lech Posen und verpasste den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde. Der Topfavorit (7 Punkte) bleibt bei zwei verbleibenden Spielen dennoch Tabellenführer vor dem polnischen Meister. Der italienische Rekordchampion Juventus Turin muss nach dem 0:0 gegen Red Bull Salzburg mit dem ehemaligen Bundesliga-Trainer Huub Stevens wie der österreichische Meister um das Weiterkommen bangen.

Der frühere Nationaltorhüter Timo Hildebrand verlor mit Sporting Lissabon 1:3 (1:1) bei KAA Gent. Der 18-malige portugiesische Meister hat mit neun Punkten vor dem Zweiten OSC Lille (5) dennoch die beste Ausgangslage.

Sevilla übernimmt Spitze

Weiterhin eng bleibt es in der Leverkusener Gruppe B. Titelverteidiger Atletico Madrid hat sich mit einem 2:1 (1:0) beim norwegischen Meister Rosenborg Trondheim auf den zweiten Platz hinter Bayer Leverkusen vorgeschoben.

In der Dortmunder Gruppe J schaffte der FC Sevilla durch ein 4:0 (3:0) gegen Karpaty Lwiw den Sprung an die Tabellenspitze. Zweiter ist Paris St. Germain (0:0 gegen Borussia Dortmund). In der Stuttgarter Gruppe H gelang Odense BK mit dem 2:0 (1:0) gegen den Gruppenzweiten Young Boys Bern der erste Sieg.