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Kematen - Eintracht Frankfurt hat das erste Testspiel der Vorbereitung gewonnen. Die Hessen besiegten Wacker Insbruck II mit 4:0 (2:0).

Auch vor dem Spiel gegen Wacker Insbruck II setzte Trainer Armin Veh um 10:00 Uhr eine knapp 90-minütige Trainingseinheit an. Viel Arbeit mit dem Ball stand hier im Mittelpunkt, aber auch die Lauf- und Dehnübungen kamen nicht zu kurz. Am Nachmittag machte sich das Team dann auf dem Weg ins gut 30 Kilometer entfernte Kematen, wo die Eintracht auf den Österreichischen Drittligisten Wacker Insbruck II traf.

Neuer Angreifer trifft doppelt

Vor 700 Zuschauern - darunter etwa 400 Eintracht-Fans - führte Innenverteidiger Marco Russ die Adlerträger als Kapitän aufs Feld. Die SGE gab gegen den unterklassigen Gegner vom Start weg den Ton an und kam durch Marc Stendera, der eine Hereingabe von Luc Castaignos aus kurzer Distanz verwertete zum schnellen 1:0 (5.). Zuvor konnte sich Keeper Heinz Lindner das erste und einzige Mal bei einem Freistoß der Innsbrucker auszeichnen (4.).

Im Verlaufe des Spiels avancierte Neu-Angreifer Castaignos zum auffälligsten Mann, weil er auch noch selbst zum 2:0 (20.) und 3:0 (56.) traf. Insgesamt merkte man den Eintracht-Kickern die schweißtreibenden Trainingseinheiten der vergangenen Tage an. Zwar dominierte Frankfurt die Partie gegen Wacker, das nur eine echte Torchance frei vor dem eingewechselten Torwart Yannick Zummack hatte (60.), nach Belieben, doch ging mit zunehmender Spieldauer das Tempo immer mehr verloren - was auch daran lag, das Coach Armin Veh sein Wechselkontingent voll ausschöpfte.

Veh: "Ich bin zufrieden"

Einen Treffer ganz zum Schluss gab es aber noch: U19-Spieler Tim Wölfert setzte nach einer schönen Kombination im Strafraum den Schlusspunkt in der 90. Minute. Mit dem 4:0-Erfolg im ersten Testspiel der Vorbereitung auf die Bundesligasaison 2015/16 konnten am Ende alle Beteiligten zufrieden sein.

"Wir hätten den Test noch zwei Stunden später ansetzen sollen, aber ich bin zufrieden. Schön dass Lucas Castaignos doppelt getroffen hat, aber das sollte man bei so einem Test nicht überbewerten", sagt Veh.

Eintracht Frankfurt: Lindner (46. Zummack) – Medojevic (69. Nirgisch), Russ (69. Kinsombi), Abraham (46. Ignjovski), Oczipka (46. Djakpa) – Reinartz (69. Wölfert), Flum (69. Becker) – Aigner (46. Gerezgiher), Stendera (46. Bunjaki), Inui (69. Häuser) – Castaignos (69. Yilmaz).