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Die Hilfsbereitschaft von Spielern und Verantwortlichen der Vereine der Bundesliga und der 2. Bundesliga ist vielfältig und in der Weihnachtszeit besonders ausgeprägt. Pablo Thiam, ehemaliger Profi in Diensten des 1. FC Köln, VfB Stuttgart, FC Bayern und VfL Wolfsburg, für den er heute als Assistent des VfL-Managers und -Trainers Felix Magath arbeitet, versteigert jetzt seine Sammlung von etwa 100 Original-Spielertrikots.

In seiner aktiven Zeit tauschte Thiam viele Trikots mit den Gegenspielern: mit den ehemaligen Bayern-Spielern Owen Hargreaves, Thomas Helmer und Sammy Kouffour, dem Lauterer Meisterspieler Ciriaco Sforza oder den Ex-Stuttgartern Fredi Bobic und Timo Hildebrandt sowie dem jetzigen Hertha-Funktionär Michael Preetz.

Die Versteigerung der Trikots beginnt am 18. Dezember ab 20 Uhr im Vereinsheim des FC Magnet Mitte in der Veteranenstraße 26, 10119 Berlin.

Über goal@bundesliga.de für Owen Hargreaves-Trikot bieten!

Unterstützt wird die Versteigerung von der DFL: bundesliga.de verlost schon jetzt ein Trikot aus Pablo Thiams Sammlung. Über die Mail-Adresse goal@bundesliga.de kann für ein Original-FC-Bayern-Trikot von Owen Hargreaves geboten werden!

Alle Mails müssen die vollständige Adresse des Bieters oder der Bieterin beinhalten. Nur Mails mit der Adresse können an der Versteigerung teilnehmen.

Der Erlös kommt ausschließlich dem Berliner Kinderprojekt "Arche" zugute. Die "Arche" ist ein gemeinnütziges Projekt mit mehreren Standorten in Deutschland, dessen Ziel es ist "Kinder von der Straße" zu holen. Allein in Berlin betreut die "Arche" etwa 6.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 20 Jahren.

Thiam unterstützt regelmäßig die "Arche"

"Die Arche finanziert sich nur über Spenden. Innovative Ideen wie die von Pablo Thiam sind natürlich gut, dass andere diesem Beispiel folgen. Gerade wenn Prominente so was machen, ist es natürlich für viele ein Anreiz auch etwas zu tun", sagt Bernd Siggelkow, Leiter der Arche e.v. in Berlin-Hellersdorf. Pablo Thiam schaut regelmäßig dort vorbei, hilft, spendet Geld und Zeit.

Thiam selbst lebt inzwischen auch in Berlin und weiß um die große Bedeutung der "Arche": "Es fällt vielen einfacher, Geld nach Afrika zu schicken. Ich bin privilegiert aufgewachsen, meine Kinder wachsen privilegiert auf, und ich glaube, dass wenn man was tun will, da erst mal vor der eigenen Haustür anfangen sollte. Wir haben hier genug Probleme zu lösen. Das gilt nicht nur für Berlin, sondern auch für verschiedene Städte hier in Deutschland, und das ist für mich so eine Chance einfach mal ein bisschen was zu tun, um etwas zurückzugeben."

Der 34-Jährige wurde als Sohn eines guineischen Diplomaten in Guinea geboren und ist in Deutschland aufgewachsen, entschied sich dann für die guineische Nationalmannschaft.