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Das Transferfenster bleibt noch bis zum kommenden Montag (2. Februar) geöffnet - für Zugänge und für Abgänge, wie Schalke-Manager Andreas Müller betonte.

"Man kann nie ausschließen, dass sich noch etwas tut", sagte Müller auf Nachfrage der Medienvertreter beim Pressegespräch vor dem Pokalspiel in Jena, wenngleich die Chance nach jetzigen Stand nicht sehr realistisch erscheine. Mögliche Neuzugänge stünden weiterhin auf dem Prüfstand, eine Lösung müsse aber sportlich wie wirtschaftlich sinnvoll sein.

"Am Ende der Pause bewegt sich oft noch etwas"

Die Transferliste schließt am 2. Februar um 12 Uhr, was auch für mögliche Abgänge gelte. "Bis jetzt hat sich noch kein Club gemeldet, aber gerade am Ende der Pause bewegt sich oft noch etwas." Das betreffe auch Spieler, die den Verein verlassen könnten, wie etwa Albert Streit.

Fabian Ernst gehört nicht in diese Kategorie. Zu Gerüchten, der Mittelfeldspieler stehe vor dem Absprung zu Besiktas Istanbul, meinte Müller: "Fabian hat hier noch einen Vertrag bis 2010, eine Anfrage liegt uns nicht vor."

Dass nach dem tschechischen Talent Jan Morávek mit dem brasilianischen Abwehrspieler Bruno Soares nun ein weiterer Spieler am Profitraining teilnimmt, sieht Andreas Müller positiv: "Wir haben übers Jahr ja einige Spieler beim Training gehabt. Dass sie talentiert sind, wussten wir schon vorher. Jetzt können wir uns mit dem Charakter jedes Einzelnen intensiv beschäftigen, sie auf Herz und Nieren prüfen dadurch besser kennen lernen. Das ist sicherlich gut so."