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Die Bundesliga trägt wesentlich zum volkswirtschaftlichen Nutzen bei: Der Profifußball in Deutschland erzielt eine jährliche Wertschöpfung von 5,1 Milliarden Euro, sichert 110.000 Beschäftigungsverhältnisse und leistet jährlich 1,5 Milliarden Euro netto an Steuern und Abgaben. Das ist das Ergebnis der Studie "Wirtschaftsfaktor Bundesliga", die die Unternehmensberatung McKinsey heute in Frankfurt am Main bei der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH vorgestellt hat.

Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass durch die Bundesliga direkte und indirekte wirtschaftliche Verbindungen, Zahlungsströme und Beschäftigungswirkungen entstehen, die die deutsche Volkswirtschaft positiv beeinflussen. Zwei Bespiele: Der professionelle Fußball trägt zu jedem fünfhundertsten Euro des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland bei. Die insgesamt 110.000 Beschäftigten rund um den professionellen Fußball entsprechen rund 70.000 Vollzeitarbeitsplätzen.

Wirtschaftliche Eckdaten und 100 Interviews

Für die Untersuchung wurden erstmals indirekte und induzierte Effekte berechnet. Neben der direkten Bezugnahme auf die DFL und die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga fanden Umsätze, Wertschöpfung und Beschäftigung Berücksichtigung, die rund um den Profifußball entstehen. Als Grundlage der Studie dienten die wirtschaftlichen Eckdaten der Saison 2007/08 sowie rund 100 Interviews mit Vertretern von DFL, den 36 Profi-Vereinen und Kapitalgesellschaften des Ligaverbandes sowie von Lizenznehmern und Zulieferern.

Die Zahlungsströme und wirtschaftlichen Aktivitäten rund um den Profifußball bringen dem deutschen Staat nach Abzug der öffentlich getragenen Kosten unterm Strich Einnahmen aus Steuern und Abgaben in Höhe von 1,5 Milliarden Euro.