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Die Medien in Italien haben das 0:0 in der Champions League zwischen dem deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München und Juventus Turin als "goldenen Punkt" für Juve gewertet. Zugleich erkannte die Presse die Überlegenheit der Bayern an. Die Pressestimmen im Einzelnen:

Gazzetta dello Sport: Juventus erobert einen goldenen Punkt bei den Bayern. Die Deutschen spielen zwar besser und kommen dem Sieg nahe, doch im Laufe der Partie ist Juve gewachsen. Diego genügt nicht, um Turin wirklich gefährlich zu machen. Bayern ist stark, aber nicht unbesiegbar. Die Spieler sind zu schüchtern, um in der Champions League weit zu kommen.

Corriere dello Sport: Der Punkt für Juve verjagt die Angst und stärkt die Ambition auf die Qualifikation für das Achtelfinale. Nicht zu übersehen ist jedoch, dass Juventus zu stark von Diego abhängig ist, der nach der Verletzung nicht in bester Form ist. Bayern war nur in der ersten Halbzeit überzeugend, danach hat die Mannschaft kein großartiges Spiel gezeigt.

Tuttosport: Juventus leidet in München 45 Minuten, dann kontrolliert die Mannschaft die zweite Halbzeit. Die Deutschen sind zu verschwenderisch und unfähig, das technisches Potential von Ribery, Robben, Müller, Olic und Schweinsteiger auszunutzen.

La Stampa: Juventus entreißt Bayern einen goldenen Punkt, der die Mannschaft am Leben hält. In der ersten Halbzeit hätte Juve von den Bayern wie von einem außer Kontrolle geratenen Lkw überfahren werden können, aber die Mannschaft hat dagegegehalten. Juve hat zwar keine schöne Figur gemacht, aber der Punkt kann sich als nützlich erweisen.

La Repubblica: Bayern macht Druck, aber Juve kehrt mit einem wertvollen Punkt zurück. Das ist auch den unperfekten Deutschen zu verdanken. Das Potential der Bayern konnte man nur erahnen.