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Köln – "Mediale Kommunikation" hieß das jüngste Thema der Fortbildung, die die DFL Deutsche Fußball Liga für die Fanbeauftragten der Clubs aus der Bundesliga und 2. Bundesliga organisiert hat. Das erste Seminar fand am 28./29. Februar in Frankfurt statt, eine zweite Gruppe nahm am gleichen Kurs am 5./6. März teil.

Ziel der Fortbildung war eine zeitgemäße und kritische Auseinandersetzung mit Medienarbeit sowie das Üben einer verantwortungsvollen Kommunikation mit Journalisten.

Rollenspiele mit Live-Interviewsituationen vor der Kamera

"Zum Thema Fans werden Fanbeauftragte immer öfter von Journalisten als Gesprächspartner gesucht, sowohl telefonisch als auch als vor der Kamera. Auf solche Live-Situationen wurden die Fanbeauftragten während der Fortbildung vor allem sehr praxis- und realitätsnah vorbereitet", sagt Jan Marc Kochmann, Referent der Seminare.

Einzelne Themen der zweitägigen Fortbildungen waren die praxisnahe Vorbereitung auf gesprochene Interviews, die verbindliche Absprache mit Redakteuren, die Absprache mit der vereinseigenen Presseabteilung und besonders Rollenspiele mit Interviewsituationen vor der Fernsehkamera.

"Schulungen sind wichtig und richtig"

"Diese Schulungen sind wichtig und richtig für das, was wir Fanbeauftragte in den Clubs brauchen und nutzen können. Wie schon bei anderen Fortbildungsmaßnahmen der DFL überzeugt uns Fanbeauftragte besonders der enge Bezug zur Praxis", so Frank Linde, Fanbeauftragter bei Bayer Leverkusen.

Im Rahmen ihrer Qualifizierungsmaßnahmen, die gleichzeitig Bestandteil des Zehn-Punkte-Plans für mehr Sicherheit im Fußball sind, führt die DFL seit längerem regelmäßig Seminare und Schulungen mit den hauptamtlich beschäftigten Fanbeauftragten durch.