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Der 1. Januar ist nicht nur der Start in ein neues Jahr, sondern in der Bundesliga auch traditionell der erste Tag, ab dem personell nachgebessert werden darf.

Die zweite Wechselperiode der Saison läuft diesmal vom 1. Januar bis zum 2. Februar, da der 31. Januar ein Samstag ist.

Die 36 Clubs haben also gut vier Wochen Zeit, um ihre Kader zu ergänzen. Natürlich gehört immer auch ein wenig Glück dazu, um genau den richtigen Mann für das jeweilige Team zu erwischen.

bundesliga.de blickt zurück auf den Sommer 2008: Das waren die erfolgreichsten Neuen, die in der ersten Transferperiode der Saison zu einem Bundesliga-Club gewechselt sind:

Neven Subotic (Borussia Dortmund, kam vom 1. FSV Mainz 05): Der Dortmunder Neuzugang hat fünf Tore erzielt und ist damit der gefährlichste Abwehrspieler der Bundesliga. Subotic ist der einzige BVB-Spieler, der bisher noch keine Minute in dieser Saison verpasst hat.

Mats Hummels (Borussia Dortmund, ausgeliehen vom FC Bayern): Zusammen mit Subotic bildet er ein felsenfestes Abwehrduo. Nur Schalke kassierte noch weniger Tore.

Tamas Hajnal (Borussia Dortmund, kam vom Karlsruher SC): Hajnal schoss drei Tore selbst und legte fünf weitere Treffer seines Teams auf. Er konnte die Erwartungen erfüllen, hat aber noch Luft nach oben.

Cicero (Hertha BSC, ausgeliehen von Fluminense Rio de Janeiro): Als einziger Berliner stand Cicero in allen 17 Partien auf dem Platz. Gemeinsam mit Gojko Kacar ist der Brasilianer Herthas bester Torschütze (fünf Treffer). Zudem legte Cicero zwei Tore auf.

Mladen Petric (Hamburger SV, kam von Borussia Dortmund): In 22 Pflichtspieleinsätzen erzielte Petric 14 Tore. Drei Mal traf er im "Doppelpack". Der Kroate ist der torgefährlichste Kopfballspieler der Bundesliga (fünf Tore).

Andreas Beck (1899 Hoffenheim, kam vom VfB Stuttgart): Der Ex-Stuttgarter absolvierte alle 17 Hinrundenspiele über 90 Minuten und zeigte dabei trotz seiner erst 21 Jahre ein konstant hohes Niveau.

Renato Augusto (Bayer Leverkusen, kam von Flamengo Rio de Janeiro): Der Brasilianer überzeugt bislang in Leverkusens Kreativzentrale. Sechs Scorerpunkte hat er gesammelt. Er war in allen 17 Hinrundenspielen mit von der Partie.

Patrick Helmes (Bayer Leverkusen, kam vom 1. FC Köln): Es war kein leichter Schritt, der Wechsel zum Rheinrivalen. Doch Helmes hat ihn schon jetzt gemeistert. Zwölf Tore und Platz 2 in der Torschützenliste sprechen eine deutliche Sprache.

Pedro Geromel (1. FC Köln, kam von Vitória Guimarães): Eine der Entdeckungen dieser Saison. Für den Kölner sind nach der Hinrunde die meisten klärenden Aktionen (232) aller Bundesligaspieler verbucht.

Tim Borowski (FC Bayern, kam von Werder Bremen): Der Ex-Bremer konnte sich zwar noch nicht vollends durchsetzen, doch er ist bislang ein Muster an Effizienz. Nach Luca Toni, Miroslav Klose und Franck Ribery ist er der beste Bayern-Torschütze (fünf Treffer).

Jens Lehmann (VfB Stuttgart, kam von Arsenal London): Der Routinier bildete den erhofften Rückhalt für Stuttgarts Hintermannschaft. Bereits sechs Mal hielt Lehmann zu Null, kein anderer Keeper der Bundesliga hielt seinen Kasten häufiger sauber.

Claudio Pizarro (Werder Bremen, ausgeliehen vom FC Chelsea): Es ist eine Rückkehr mit Bravour. Der von Chelsea ausgeliehene Stürmer erzielte zehn Tore, was Platz 4 in der Torschützenliste bedeutet.