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Am Sonntag tragen der Hamburger SV und Werder Bremen das 89. Nordderby aus. Im Vorfeld dieses brisanten Duells stand Dietmar Beiersdorfer, Sportdirektor des HSV, im Interview mit werder.de Rede und Antwort.

In seiner aktiven Laufbahn spielte Beiersdorfer von 1992 bis 1996 64 Mal für Werder und wurde in seiner ersten Saison bei den "Grün-Weißen" Deutscher Meister und 1994 Pokalsieger. Zwölf Derbys erlebte er als Spieler mit.

Frage: Herr Beiersdorfer, ist für Sie das Spiel gegen den HSV als ehemaliger Bremer noch etwas Besonderes, oder wird es vom Derbycharakter überstrahlt?

Dietmar Beiersdorfer: Das Nordderby ist immer sehr speziell. Nicht nur, weil ich in meiner aktiven Zeit als Spieler auch für Werder gespielt habe. Auf diese Partie freuen sich alle Anhänger. Die Fans fiebern dem Spiel entgegen. Und auch ich freue mich auf die Partie.

Frage: Machen Nordderbys eigentlich als Spieler oder als Sportdirektor mehr Spaß? Und in welcher Rolle sind sie anstrengender?

Beiersdorfer: Man kann die Positionen schwer miteinander vergleichen. Natürlich ist es auch für mich als Sportdirektor anstrengend. Ich gehe während der 90 Minuten mit, es sind Emotionen im Spiel. Dennoch hat der Profi den anstrengenderen Part.

Frage: Unter Trainer Martin Jol spielt der HSV offensiver als in den Vorjahren. Auch Werder ist eine Mannschaft, die sehr offensiv ausgerichtet ist. Gehen Sie von einem Torfestival am Sonntag aus?

Beiersdorfer: Solche Prognosen zu wagen, ist schwierig. Ich denke, dass jeder um die Offensivstärke von Werder weiß. Deshalb muss unsere Mannschaft versuchen, sehr kompakt zu stehen und wenige Szenen zuzulassen. Gleichzeitig wollen wir aber selber offensiv agieren und uns Chancen erspielen.

Das ausführliche Interview finden Sie auf der Webseite von Werder Bremen.