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Bremen – Lange hat es sich angebahnt, am 28. Spieltag wurde der Wechsel an der Tabellenspitze in der 2. OBM-Liga vollzogen. Denn die Schwanheimer Fohlen kassierten eine heftige 0:5-Packung im Topspiel bei Dark Secret, das jetzt 56 Punkte auf dem Konto hat.  Damit liegt die Elf von User „Jay Lo“ nur noch zwei Zähler hinter den Fohlen, die ihrerseits wiederum zwei Punkte auf den neuen Tabellenführer Black-Yellow Dragons aufzuholen haben, um der letzte Zweitliga-Meister der OBM-Geschichte zu werden. Da das Managerspiel am Ende der Spielzeit eingestellt wird, geht es auch beim Kampf um den Klassenerhalt nur noch um Ruhm und Ehre, denn kein Manager möchte das Online-Game mit einem Abstieg beenden.

Dark Secret brannte vor allem in der zweiten Halbzeit ein echtes Feuerwerk gegen vogelwild agierende Fohlen ab. Daniel Baier hatte in der 27. Minute für die knappe Pausenführung gesorgt und nach dem Wechsel taten er und seine Kollegen einiges für das Torverhältnis. Marco Reus, Benedikt Höwedes und Roberto Firmino erhöhten innerhalb von nur neun Minuten auf 4:0, den Schlusspunkt dieser denkwürdigen Begegnung setzte dann Max Kruse. Für Dark Secret die bestmögliche Vorbereitung auf das nächste Spitzenspiel, denn am kommenden Wochenende geht es zu den Black-Yellow Dragons.

Dresden schon weit abgeschlagen

Mit einem Dreier könnte die Elf von Coach „Hein Bollo“ dann schon einen Riesenschritt in Richtung Meisterschaft machen und die Form scheint zu passen. Bei Dynamo Dresden gab es ein ungefährdetes 2:0, das Stefan Kießling und Kevin Volland mit ihren Toren herausschossen. Dresden ist nach der 21. Niederlage nun auch rechnerisch abgestiegen, weil der FC Dothmark auf Platz zwölf stolze 19 Zähler mehr auf seinem Konto hat.

Das Team von „hansoderwas“ gewann eine unterhaltsame Partie bei BVB-09-Dortmund nach Toren von Alex Meier, Raffael und Kießling mit 3:2, so dass sich die Dortmunder endgültig aus dem Titelrennen verabschiedet haben. Gleiches gilt wohl auch für die Berliner Helden (4./ 53 Punkte) , denn das 1:1 beim Onlineteam Red war zu wenig für ganz oben. 

Oliver Mumm