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Köln/Mainz - In Mainz ist vieles anders

Trotz ist Trumpf

In Mainz gibt es fast jedes Jahr einen Umbruch, fast immer verlassen einige der besten Spieler den Klub. Das ist auch vor dieser Saison so: Nicolai Müller zum HSV, Eric Choupo-Moting nach Schalke und Zdenek Pospech ging zurück nach Tschechien. Und da in Kasper Hjulmand für Thomas Tuchel nun auch ein neuer Trainer das Sagen hat, ist der Umbruch doch größer ausgefallen als erwartet. „Business as usual“ nennt Manager Christian Heidel das trotzig. Bislang haben die Wechsel die erstaunliche Entwicklung des Klubs nie aufhalten können. Auch diesmal sind die Nullfünfer optimistisch, Heidel sagt: „Wir haben eine gute Mannschaft, der Trainer hat ähnliche Ideen wie sein Vorgänger.“

Noch hakt es

Kasper Hjulmand arbeitet so akribisch wie sein Vorgänger. Mit seinen drei dänischen Assistenten bereitet er gewissenhaft jede Trainingseinheit vor und nach. Der umgängliche Däne, der mit dem kleinen Kopenhagener Vorortklub Nordsjaelland die dänische Meisterschaft gewann, stellt sich der Herausforderung Bundesliga mit ganzer Kraft. Wie schnell die Mannschaft seine Philosophie - die im Gegensatz zu der von Vorgänger Tuchel etwas mehr Ballbesitz und Spielkontrolle im Fokus hat -,  umsetzt, ist eine spannende Frage. Zumal auch das Ausscheiden in den Qualifikationsspielen für die Europa-League den Start von Hjulmand belastet. In den beiden Spielen gegen Asteras Tripolis (1:0 und 1:3) hakte es noch sehr.