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Mainz - Der 1. FSV Mainz 05 ist auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger fündig geworden. Die Nullfünfer verpflichten mit sofortiger Wirkung Daniel Brosinski vom Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Der 25-Jährige wird nach dem Medizincheck am Donnerstagnachmittag beim Bundesligisten einen Vertrag über vier Jahre bis Juni 2018 unterschreiben. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Clubs Stillschweigen. Brosinski ist der erste Zugang der Nullfünfer für die kommende Saison.

Der gebürtige Karlsruher und Jugendspieler des Karlsruher SC verfügt aus seiner Zeit beim 1. FC Köln (2008 bis 12/2010) bereits über Erfahrung in der Bundesliga (18 Spiele, ein Tor). In der Rückrunde 2010/11 spielte Daniel Brosinski für den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden (19 Spiele, fünf Tore, neun Assists). Über den Zweitligisten MSV Duisburg (2011 bis 2013, 65 Spiele, acht Tore, neun Assists) kam er im vergangenen Jahr zur SpVggGreuther Fürth, für die er in der abgelaufenen Saison alle 34 Zweitligaspiele absolvierte (drei Tore, acht Assists). Mit den Franken verpasste er in der Relegation gegen den Hamburger SV die Rückkehr in die Bundesliga.

Hjulmand: "Dynamischer Außenverteidiger"

"Daniel Brosinski bringt als Fußballer und Typ alle Qualitäten mit, die wir uns für die Position des rechten Verteidigers gewünscht haben. Wir freuen uns, dass er sich nach seiner starken Saison in Fürth für den Wechsel nach Mainz entschieden hat", sagt Christian Heidel, Manager des 1. FSV Mainz 05.

"Wir hatten Daniel Brosinski von Anfang an bei der Suche für die Position von Zdenek Pospech im Auge. Er ist ein Fußballer in einem guten Alter, schon mit einiger Erfahrung, dazu ehrgeizig und bereit, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen", sagt Trainer Kasper Hjulmand. "Daniel Brosinski ist ein dynamischer und laufstarker Außenverteidiger, der die offensiven Räume sehr gut bespielen kann, über einen guten Schuss verfügt und auch Qualitäten bei Standardsituationen hat."

Brosinski voller Vorfreude

Daniel Brosinski selbst freut sich auf seine neue Aufgabe. "Mein Ziel war es immer in die Bundesliga zurückzukehren. Der Wechsel zu Mainz 05 ist für mich der logische nächste Schritt in meiner Entwicklung. Die Mainzer verfügen über eine entwicklungsfähige Mannschaft, die einen offensiven Fußball spielt, das kommt meiner Spielweise sehr entgegen."

Ganz nebenbei erweitert Daniel Brosinksi die guten Transferbeziehungen zwischen Mainz 05 und der SpVgg Greuther Fürth um ein weiteres Kapitel. In jüngerer Vergangenheit hatten die Nullfünfer bereits Johannes Geis, Nicolai Müller, Marco Caligiuri, Sami Allagui und Petr Ruman aus Fürth nach Mainz gelotst. Milorad Pekovic und Zoltan Stieber hatten von Mainz aus ihre Karriere bei den Franken fortgesetzt.