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Köln - Der Handel auf dem Transfermarkt des Offiziellen Bundesliga Managers (OBM) läuft auch gegen Ende der Hinrunde äußerst rege. Gefragt sind vor allem die Spieler des souveränen Spitzenreiters Borussia Dortmund: Lucas Barrios, Mario Götze oder Shinji Kagawa werden so oft gekauft wie Kinderspielzeug zur aktuellen Weihnachtszeit. Ganz anders die Situation bei vielen Profis des FC Bayern München.

Offensichtlich hat die unterdurchschnittliche Hinserie des Rekordmeisters Einfluss auf das Vertrauen der OBM-Entscheider genommen.

Erfahrung nicht gefragt

Besonders die erfahrenen Spieler des FC Bayern werden im OBM zusehends weniger verpflichtet oder sogar verkauft. Seit Saisonbeginn haben einige Bayern-Stars deshalb folgerichtig an Marktwert verloren.

Stand Mario Gomez im August 2010 noch bei einem virtuellen Preis von knapp 7,3 Millionen Euro, so ist der Nationalstürmer inzwischen unter die Sieben-Millionen-Euro-Grenze gefallen. Miroslav Klose hat etwas mehr als 100.000 Euro an Wert eingebüßt und steht heute bei rund 7,07 Millionen.

FCB-Verletzungspech hat Einfluss auf OBM

Natürlich wirkt sich auch das große Verletzungspech beim FC Bayern auf Transferentscheidungen im Managerspiel aus. Arjen Robben, der noch keine einzige Sekunde in der aktuellen Bundesliga-Spielzeit eingreifen konnte, wurde sicher schweren Herzens von vielen OBMlern verkauft. Und so fiel sein einstiger Preis von 8,67 Millionen auf momentane 8,26 Millionen Euro. Bekanntlich gilt im OBM: Verletzte Spieler können auch nicht im virtuellen Spiel auflaufen!

Franck Ribery ist zwar immer noch der wertvollste Spieler im OBM. Doch auch der Franzose, der erst fünf Spiele über 90 Minuten in der laufenden Bundesliga-Spielzeit im Bayern-Trikot absolvieren konnte, wurde auf dem Transfermarkt eher abgegeben als gekauft. Riberys Marktwert sank von 9,14 auf 9,01 Millionen Euro.

Badstuber auch verletzt sehr begehrt

Gleiches trifft auf Martin Demichelis, Mark van Bommel und Anatoliy Tymoshchuk zu. Alle drei Defensiv-Spezialisten haben im Lauf der Hinrunde ein wenig an Marktwert verloren. Und sogar Publikumsliebling Ivica Olic musste in vielen OBM-Kadern Platz für andere Einkäufe machen.

Andererseits geht dieser negative Trend an den Jungstars des FC Bayern vollkommen vorbei. Holger Badstuber konnte seinen Marktwert im November nach Barrios und Götze sogar am drittstärksten von allen Spielern steigern, obwohl der Münchner den kompletten Monat verletzt ausfiel.

Jugendstil setzt sich (vorerst) durch

Auch Thomas Müller, Toni Kroos und Bastian Schweinsteiger haben ihren Wert seit Saisonbeginn zum Teil kräftig gesteigert. Kroos und Müller sind nach Schalke-Torhüter Manuel Neuer weiterhin die meistgekauften Spieler des OBM.

Der Bundesliga-Trend, verstärkt auf jüngere Spieler zu setzen, wird im OBM am Beispiel des FC Bayern ganz besonders deutlich. Doch abgerechnet wird wie immer am Schluss: Sollten die Bayern dank einiger genesener Stars eine überragende Bundesliga-Rückrunde spielen, dürfte sich das auch bei Robben, Ribery und Co. positiv auf dem OBM-Transfermarkt auswirken.