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München - Endlich rollt wieder der Ball. Am Wochenende steht die 1. Runde im DFB-Pokal auf dem Programm. Am Samstag will der VfL Wolfsburg das Erstrundenaus aus der vergangenen Saison vergessen machen und tritt ab 20:30 Uhr beim FC Schönberg 95 an. Zeitgleich hat die SpVgg Greuther Fürth beim Gastspiel gegen die Offenbacher Kickers die Möglichkeit, sich für eine Niederlage zu revanchieren. Bereits um 18 Uhr tritt der VfL Bochum beim Drittligisten 1. FC Heidenheim an (ab 17:45 Uhr im Liveticker) und kämpft um den Einzug in die nächste Runde. Die Partien im Überblick:


FC Schönberg 95 - VfL Wolfsburg (20:30 Uhr)

Der VfL Wolfsburg hat in jüngster Vergangenheit keine guten Erfahrungen mit unterklassigen Gegnern in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals gemacht. Dieses Jahr erwartet Trainer Felix Magath (Foto) deswegen im Gastspiel beim Verbandsligisten FC Schönberg 95 eine überzeugende Leistung. "Wir wollen ein attraktives Spiel zeigen. Es ist unsere Pflicht, die nächste Runde zu erreichen", sagt Magath und ergänzt: "Wir werden von Beginn an Druck machen und hoffentlich Langeweile im Stadion aufkommen lassen."

Und die Mannschaft will sich nach der langen Vorbereitung beweisen. "Die Vorfreude ist sehr groß. Endlich wieder Wettkampfbedingungen", sagt Christian Träsch. Dabei nicht helfen können werden Patrick Helmes und Vaclav Pilar, die beide mit einem Kreuzbandriss lange ausfallen.

Doch wenn es nach Felix Magath geht, werden auch die beiden Offensivkräfte noch einmal die Möglichkeit haben, sich im DFB-Pokal zu beweisen. "Da wir dieses Jahr nicht international beansprucht werden, haben wir nur die Meisterschaft und den Pokal. Deshalb gibt es für uns das Ziel, dass Finale zu erreichen."

Kickers Offenbach - SpVgg Greuther Fürth (20:30 Uhr)

Auch die SpVgg Greuther Fürth geht als klarer Favorit in das Duell mit Drittligist Kickers Offenbach. "Der OFC will eigentlich aufsteigen, nun sind sie schlecht aus den Startlöchern gekommen, doch dennoch werden wir am Samstag alles reinwerfen müssen am Bieberer Berg", ist "Kleeblatt"-Coach Mike Büskens (Foto) überzeugt.

Und die Hausherren haben sich durch den ersten Saisonsieg in der 3. Liga gegen Alemannia Aachen Selbstvertrauen vor dem großen Pokalduell holen können. "Wir treffen auf einen Erstligisten, die Aufgabe wird sehr schwer. Ich weiß aber auch, dass es im Pokal immer eine Chance gibt, die Überraschung zu schaffen", sagt OFC-Trainer Arie van Lent, der selbst ein Jahr für das "Kleeblatt" Torejagd ging.

Auf Seiten der Gäste ist Heinrich Schmidtgal, der seit Ende Juli wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel verletzt fehlte, am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining einstiegen. Ein Einsatz am Samstag kommt aber noch zu früh.

1. FC Heidenheim - VfL Bochum (18 Uhr)

Ebenfalls bei einem Drittligisten muss der VfL Bochum im Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim antreten. "Heidenheim ist ein heimstarker Drittligist, der gut aus den Startlöchern gekommen ist", sagt Bochums Trainer Andreas Bergmann. Der FCH werde auf den Heimvorteil setzen und Druck ausüben. "Sie sind eingespielt und haben nichts zu verlieren. Diese Mannschaft wird uns alles abverlangen."

Der gegenseitige Respekt vor dem Erstrundenduell ist auf beiden Seiten groß. "In der Offensive verfügt der VfL Bochum mit Iashvili und Dedic über sehr viel Qualität. Im Abwehrverhalten haben sie zuletzt Schwächen gezeigt, wobei man das 0:4 in Paderborn nicht überbewerten darf, der Spielverlauf war unglücklich", sagt Heidenheims Trainer Frank Schmidt.

Personell muss der VfL Bochum weiter auf Jonas Acquistapace verzichten. Stürmer Zlatko Dedic (Foto) kehrte erst am Freitag vom Länderspiel der slowenischen Nationalmannschaft nach Bochum zurück. Die Vorbereitung auf die Partie verlief somit nicht optimal.




Hier geht's zum 1. Teil mit Dortmund, Leverkusen, Freiburg

Hier geht's zum 2. Teil mit Gladbach, Stuttgart, Hoffenheim