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Köln - Der BVB zeigt in der laufenden Saison zwei Gesichter. In der Champions League haben die Dortmunder gezeigt, zu was sie in der Lage sind. Warum das am Samstag (ab 18:00 Uhr im Liveticker) auch in der Bundesliga gegen den FC Bayern München (zur Vorschau) gelingen kann? bundesliga.de präsentiert fünf Gründe, die für den BVB in München sprechen.

1. Shinji Kagawa ist ein echter Bayern-Schreck!

Shinji Kagawa hat im BVB-Trikot vier Mal gegen den FC Bayern gespielt und immer gewonnen (drei Mal Bundesliga, ein Mal Pokal). Geht es nicht gegen Bayern, holt der Japaner "nur" 2,1 Punkte pro Spiel.

2. Bayern liegt dem BVB!

In den vergangenen 15 Pflichtspielen hat der nur BVB eine positive Bilanz gegen Bayern. Seit dem Oktober 2010 gab es für Dortmund acht Siege, zwei Remis und fünf Niederlagen. Darunter Spiele wie das 5:2 im Pokalfinale 2012 oder das 3:0 beim letzten Bundesliga-Match im April in München.

3. Klopp hat ein Mittel gegen Pep Guardiola!

Der Klassiker ist auch ein Duell der Trainer, und: gegen keinen anderen Bundesliga-Coach hat Pep Guardiola so oft den kürzeren gezogen wie gegen Jürgen Klopp. Drei der sieben Pflichtspiel-Niederlagen unter Trainer Pep Guardiola kassierte der FC Bayern gegen Dortmund.

4. Der BVB ist viel besser ist als sein Tabellenplatz!

Dortmund hätte in der Bundesliga viel mehr Punkte holen müssen! Jedenfalls, wenn es nach der Statistik geht. Der BVB gab bislang die drittmeisten Torschüsse ab, hat die zweitmeisten Spielanteile, läuft und sprintet am häufigsten und hat – Überraschung – in der Defensive sogar das zweikampfstärkste Team und lies nach Bayern die zweitwenigsten Torschüsse zu. Warum es trotzdem in der Bundesliga nicht klappt? Die Chancenverwertung ist Schuld! Dortmund hat nur mit jedem 16. Torschuss getroffen, nutzte nur 46 Prozent der Großchancen. Die Gegner benötigen im Schnitt nur sechs Torschüsse für ein Tor, nutzten 82 Prozent der Großchancen.

5. Die Standards sprechen für Dortmund

Große Spiele werden oft durch Standards entschieden. Und da ist der BVB im Vorteil: Die Borussen kamen 41 Mal zum Abschluss nach einer Standardsituation, die Bayern nur 21 Mal. Die drei Bayern-Tore nach Standards sind gerade einmal Durchschnitt.

Tobi Anding