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Köln - Abstiegskampf extrem und ein historisches Rennen um die Torjägerkanone. Darüber spricht die Bundesliga nach dem 25. Spieltag.

1) Abstiegskampf extrem

Dieser Abstiegskampf kostet Nerven. Nach 25 Spieltagen müssen sich ungewöhnlich viele Teams noch Sorgen um den Verbleib in der Bundesliga machen. Während der SV Darmstadt 98 und der FC Ingolstadt bereits etwas abgeschlagen sind, arbeiten mindestens acht Teams noch darauf hin, am Ende nicht den Relegationsplatz zu belegen.

Besonders spannend ist dieses Rennen, weil sich die Teams aus dem Tabellenkeller nicht aufgeben, sondern regelmäßig Punkte einfahren. An diesem Wochenende holten der Hamburger SV und der FC Augsburg ein Remis, der VfL Wolfsburg und der SV Werder Bremen punkteten sogar dreifach.

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2) Bremer Aufschwung

Apropos Werder: Die Bremer befinden sich aktuell in einem echten Höhenflug. Von den letzten fünf Spielen gewann die Elf von Alexander Nouri vier, eines endete Unentschieden. An diesem Wochenende schlug der SVW den Tabellenzweiten RB Leipzig in beeindruckender Manier mit 3:0, obwohl in der Offensive die Leistungsträger Serge Gnabry und Max Kruse fehlten.

Die Treffer gegen RBL erzielten drei Österreicher: Zlatko Junuzovic, Florian Grillitsch und Florian Kainz. Kapitän Junuzovic erklärt, warum es so gut läuft: "Die Mannschaft steht auf dem Platz kompakt zusammen und alle unterstützen sich - auf und neben dem Platz. Wir können so auch Ausfälle von wichtigen Spielern kompensieren."

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3) Historische Torjäger

Dass das Rennen um die Torjägerkanone in dieser Saison so spannend ist wie selten zuvor, ist keine Neuigkeit. Doch seit diesem Wochenende ist es sogar ein historisches Rennen. Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund, Robert Lewandowski vom FC Bayern München und Anthony Modeste vom 1. FC Köln haben bereits mehr als 20 Tore auf dem Konto. Drei Spieler mit mehr als 20 Treffern nach 25 Spieltagen gab es nie zuvor in der Bundesliga-Geschichte.

Aubameyang traf am Freitag einfach und steht nun bei 23 Treffern, Modeste netzte am Samstag gar dreifach ein und hat 22 Tore, Lewandowski (21 Tore) blieb am Sonntag zur Abwechslung torlos. Wer hat am Ende der Saison die Nase vorn? Man darf gespannt sein, welcher der Top-Stürmer im Saisonendspurt am torhungrigsten ist.

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4) Müller im Jubiläumsspiel zur Stelle

Die Partie bei Borussia Mönchengladbach war für Thomas Müller vom FC Bayern München das 250. Bundesliga-Spiel. Und der Nationalspieler feierte den Anlass entsprechend mit dem Treffer zum entscheidenden 1:0 für seine Mannschaft.

Durch diesen Erfolg - und weil Verfolger RB Leipzig gegen Bremen verlor - haben die Münchener neun Spieltage vor dem Saisonende bereits 13 Punkte Vorsprung auf Platz zwei. Beste Aussichten also auf die erneute Titelverteidigung. Der FCB ist aber sogar noch in drei Wettbewerben aussichtsreich vertreten. Joshua Kimmich weiß: "Jeder muss voll konzentriert sein." Dann sind vielleicht sogar mehrere Titel drin.

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5) Wagner trifft wieder

Es gibt einige bemerkenswerte Zahlen rund um den 1:0-Sieg der TSG 1899 Hoffenheim gegen Bayer 04 Leverkusen. 45 Punkte nach 25 Spielen sind Vereinsrekord für die Kraichgauer, 13 Heimspiele in Folge ohne Niederlage ebenfalls. Hoffenheim ist auf Champions-League-Kurs, der Vorsprung auf Platz fünf beträgt fünf Punkte. Sandro Wagner dürfte aber eine Zahl besonders interessieren: 519 Minuten ohne Treffer sind für ihn endlich zu Ende gegangen.

Der Angreifer erzielte zum sechsten Mal in dieser Saison das 1:0 für seine Mannschaft, das gelang sonst nur Mario Gomez. Wagner weiß, welchen Wert er für Hoffenheim hat. "Ich habe jetzt elf Tore in 22 Spielen erzielt, das ist jedes zweite Spiel ein Tor, das ist über die Saison gesehen ein super Schnitt. Aber ich werde nicht nur an Toren gemessen, ich arbeite ja auch viel für die Mannschaft", sagt der 29-Jährige im Interview.

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