Frankfurt am Main - Nach dem erfolgreichen Auftakt in der vergangenen Spielzeit zeichnet Europas Top-Liga mit dem jüngsten Altersdurchschnitt auch in der Saison 2017/18 die besten Nachwuchsstars mit dem "Bundesliga Rookie Award by TAG Heuer" aus. Einer der drei Kandidaten im Dezember ist Stefan Posch von der TSG 1899 Hoffenheim:

Für ganze sechs Vereine schnürte Stefan Posch in seinem Heimatland die Schuhe, ehe der junge Österreicher schließlich im Sommer 2015 von Admira Wacker ins Nachwuchsleistungszentrum der TSG Hoffenheim übersiedelte. Und das sollte eine gute Entscheidung des im Städtchen Judenburg geborenen Verteidigers sein: Schon im ersten Jahr bei der TSG wurde er mit der A-Jugend der Kraichgauer deutscher Vizemeister und sicherte sich so auch im Folgejahr einen Stammplatz im Regionalligateam der Sinsheimer. Im Juni 2017 gab es dann die Beförderung: Posch wurde Profi. Und bis zu seinem Durchbruch in der Bundesliga sollte es nicht mehr lange dauern. "Er ist ein sehr guter Zweikämpfer, der aber auch mit dem Ball sehr ruhig, abgeklärt und seriös agiert", attestierte TSG-Co-Trainer Matthias Kaltenbach schon damals seinem Youngster.

Am 8. Spieltag feierte Posch dann schließlich sein Bundesliga-Debüt - und spielte sich prompt fest. An neun von zehn Spieltagen setzte TSG-Trainer Julian Nagelsmann seitdem in der Hoffenheimer Abwehrkette auf den Österreicher. Kein Wunder: Ob bei Zweikämpfen (59 Prozent gewonnen) oder beim Stellungsspiel - Posch steigerte sich im Dezember in allen wichtigen Bereichen und kassierte auch keine Gelben Karten mehr (zuvor bereits drei). Aus dem jungen Nachwuchsspieler ist in kürzester Zeit ein Garant für defensive Stabilität geworden. Vor allem die Ruhe und Gelassenheit, die der Nachwuchsmann in der Abwehrarbeit zeigt, beeindruckt. Oder um es mit Co-Trainer Kaltenbach zu sagen: "Er kennt keine Nervosität." Auch deshalb gehört Posch zu den drei Nominierten im Dezember.

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