Christian Pulisic (19) und Weston McKennie (19) – zwei Bundesliga-Profis aus den USA, die eine tiefe Freundschaft verbindet. Eine Freundschaft, die es eigentlich nicht geben darf: Pulisic läuft für Borussia Dortmund auf, sein Kumpel McKennie spielt ausgerechnet für den BVB-Lokalrivalen FC Schalke 04.

Doch so eng die Bande zwischen den beiden US-Nationalspielern auch sein mag: Im Revierderby am Wochenende schenkten sich die Akteure nichts. Der BVB mit Christian Pulisic in der Startelf schien auf dem besten Wege, seine Krise durch einen fulminanten Derbysieg zu beenden. Doch die 4:0-Pausenführung reichte Schwarzgelb nicht zum Erfolg gegen S04.

Die Königsblauen, bei denen McKennie von Beginn an randurfte, bewiesen eine großartige Moral: In einem historischen Endspurt schaffte Schalke im Signal Iduna Park noch den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich zum 4:4. Der US-Amerikaner war da längst nicht mehr auf dem Feld, musste er doch nach einer knappen halben Stunde der offensiveren Ausrichtung nach dem Rückstand weichen.

Dennoch dürfte McKennie deutlich positiver aus dem direkten Duell herausgehen als sein Dortmunder Freund. Das Remis im Revierderby verbuchte Schalke als moralischen Sieg, der BVB ist trotz der tollen Anfangsphase nach dem historischen 4:4 weiter im Abwärtstrend gefangen. An der tiefen Freundschaft zwischen Pulisic und McKennie wird aber auch dieses Detail nicht rütteln können.

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