Frankfurt am Main - Nach dem erfolgreichen Auftakt in der vergangenen Spielzeit zeichnet Europas Top-Liga mit dem jüngsten Altersdurchschnitt auch in der Saison 2017/18 die besten Nachwuchsstars mit dem "Bundesliga Rookie Award by TAG Heuer" aus. Die Kandidaten im Februar:

Benjamin Pavard ist aus der Abwehr des VfB Stuttgart nicht mehr weg zu denken. 2016 wechselte der Franzose als 20-Jähriger vom OSC Lille zum VfB. Der 1,86 Meter große Abwehrspieler arbeitete sich in der 2. Bundesliga ins Team der Schwaben und brachte es im Aufstiegsjahr auf 21 Einsätze. Seit Mitte März ist der Franzose in der VfB-Defensive gesetzt. Die Umstellung auf die Bundesliga meisterte der spielstarke Rechtsfuß im Rekordtempo. 

Denis Zakaria brauchte nicht lange, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. In der Schweiz hatte der junge Sechser bereits zweieinhalb Saisons bewiesen, dass er ein großes Talent ist, für Servette Genf und die Young Boys Bern immerhin 56 Erstliga-Spiele bestritten. Und auch bei Borussia Mönchengladbach schlug der mittlerweile 21-Jährige nach seinem Wechsel im Sommer 2017 gleich voll ein. Insgesamt 23 Einsätze hat der Schweizer bereits bestritten, davon 22 in der Startelf (er verpasste nur ein Spiel wegen Gelb-Sperre). Damit ist Zakaria der jüngste Stammspieler in der Fohlenelf.

Konrad Laimer hat sich 2018 praktisch neu erfunden. Bis Ende des vergangenen Jahres hatte der junge Österreicher, der das Fußball spielen bei Red Bull Salzburg gelernt hat, grundsätzlich im defensiven Mittelfeld gespielt. An der Salzach war er auf dieser Position überragend, bestritt 57 Erstligaspiele und wurde drei Mal österreichischer Meister. Doch bei RB Leipzig kam er nach seinem Wechsel im Sommer 2017 zunächst an der starken Konkurrenz wie Naby Keita, Diego Demme oder Kevin Kampl nicht vorbei, ganze vier Startelfauftritte kamen so in der Hinrunde zustande. Bis Coach Ralph Hasenhüttl den 20-Jährigen zum Rechtsverteidiger umfunktionierte – und der dort auf einmal durchstartete.

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