Frankfurt am Main - Nach dem erfolgreichen Auftakt in der vergangenen Spielzeit zeichnet Europas Top-Liga mit dem jüngsten Altersdurchschnitt auch in der Saison 2017/18 die besten Nachwuchsstars mit dem "Bundesliga Rookie Award by TAG Heuer" aus. Einer der drei Kandidaten im Januar ist Lucas Höler vom SC Freiburg:

Die Karriere von Lucas Höler war vor einigen Jahren so nicht unbedingt vorherzusehen. Der Freiburger Winter-Neuzugang wurde in keinem Nachwuchs-Leistungszentrum ausgebildet und in seiner Jugend nie zu einer U-Nationalmannschaft eingeladen. Die Karriereleiter kletterte er vielmehr in kleinen Schritten nach oben. Nach seinem Profidebüt in der fünftklassigen Bremenliga 2012 beim Blumenthaler SV ging es für ihn nahezu jedes Jahr eine Liga höher. Vor zwei Jahren stürmte Höler dann noch die Mainzer Reserve in der 3. Liga, die heutigen Bundesliga-Trainer Martin Schmidt und Sandro Schwarz galten als seine Förderer. Nach anderthalb sehr starken Jahren beim SV Sandhausen, wo er insgesamt 13 Zweitliga-Tore erzielte, hatte sich Höler dann endgültig in den Fokus der Bundesliga gespielt und wechselte in dieser Wintertransferperiode zum SC Freiburg ins Breisgau.

Dort schaffte es Höler sofort in die erste Elf, durfte in allen drei Partien im Januar starten. Gegen die Top-Clubs Frankfurt, Leipzig und Dortmund bleib Freiburg jeweils ungeschlagen, auch wegen Höler. Der 23-Jährige überzeugte seinen Trainer Christian Streich in erster Linie durch unermüdlichen Einsatz, spielte körperlich mit höchster Intensität. Pro Partie zog er im Schnitt 31 Sprints an, lief 12,5 Kilometer und führte 27 Zweikämpfe, wovon er für einen Offensivspieler auch noch starke 55 Prozent gewann. "Er ist sehr fokussiert, ruhig, hört genau und er versucht Tipps sofort umzusetzen", lobt Streich seinen neuen Mann. "Ich bin sehr gespannt, wo er in einem Jahr stehen wird." Wenn Höler so weitermacht wie bisher, ist gewiss noch viel möglich.

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