Frankfurt am Main - Nach dem erfolgreichen Auftakt in der vergangenen Spielzeit zeichnet Europas Top-Liga mit dem jüngsten Altersdurchschnitt auch in der Saison 2017/18 die besten Nachwuchsstars mit dem "Bundesliga Rookie Award by TAG Heuer" aus. Einer der drei Kandidaten im Februar ist Konrad Laimer von RB Leipzig:

Konrad Laimer hat sich 2018 praktisch neu erfunden. Bis Ende des vergangenen Jahres hatte der junge Österreicher, der das Fußball spielen bei Red Bull Salzburg gelernt hat, grundsätzlich im defensiven Mittelfeld gespielt. An der Salzach war er auf dieser Position überragend, bestritt 57 Erstligaspiele und wurde drei Mal österreichischer Meister. Doch bei RB Leipzig kam er nach seinem Wechsel im Sommer 2017 zunächst an der starken Konkurrenz wie Naby Keita, Diego Demme oder Kevin Kampl nicht vorbei, ganze vier Startelfauftritte kamen so in der Hinrunde zustande. Bis Coach Ralph Hasenhüttl den 20-Jährigen zum Rechtsverteidiger umfunktionierte – und der dort auf einmal durchstartete.

"Es freut mich sehr, wie er seine Aufgaben löst. Er hat eine tolle Entwicklung genommen und ist mittlerweile eine feste Größe bei uns", sagt Hasenhüttl über seinen jungen Landsmann. In der Rückrunde lief Laimer in sieben der acht Bundesliga-Partien sowie beiden Spielen in der Europa League gegen den SSC Neapel von Beginn an auf, musste nur gegen Köln angeschlagen passen. Auch bereitete er in diesen Spielen zwei Tore vor. Immer wieder stößt er über rechts nach vorne und spielt dabei seine Schnelligkeit aus. Durchschnittlich kam er im Februar auf fast 28 Sprints pro Spiel und erreichte einen Top-Speed von 34 Stundenkilometern. Hinten rechts hat Laimer seine neue Heimat gefunden.

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