Otto Rehhagel kommt auch heute noch ins Schwärmen. "Es war eine Sensation, die es nie mehr geben wird. Wir haben Sportgeschichte geschrieben", sagte der mittlerweile 79 Jahre alte Ex-Trainer des 1. FC Kaiserslautern beim Blick zurück auf den 2. Mai 1998. Tatsächlich gelang dem FCK vor 20 Jahren durch ein 4:0 gegen den VfL Wolfsburg am vorletzten Bundesliga-Spieltag der bis heute größte Coup im deutschen Profifußball - der Aufsteiger feierte die Meisterschaft.

Der Ausgangspunkt liegt allerdings schon im Jahr 1996. Damals stieg das Bundesliga-Gründungsmitglied, der Club der fünf Weltmeister von 1954 um Kapitän Fritz Walter, zum ersten Mal aus der Eliteklasse ab. Die Tränen von Andreas Brehme im Arm von Rudi Völler sind bis heute unvergessen. Den Pokalsieg einige Tage später und auch die Meisterschaft 1998 hätten schon damals viele Anhänger gerne gegen eine ununterbrochene Mitgliedschaft in der Bundesliga eingetauscht. Der FCK wäre ein "normaler" Club geblieben, den Höhenrausch mit dem tiefen Fall hätte es nicht gegeben.

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