Frankfurt am Main - Nach dem erfolgreichen Auftakt in der vergangenen Spielzeit zeichnet Europas Top-Liga mit dem jüngsten Altersdurchschnitt auch in der Saison 2017/18 die besten Nachwuchsstars mit dem "Bundesliga Rookie Award by TAG Heuer" aus. Einer der drei Kandidaten im Januar ist Bruma von RB Leipzig:

"Wir haben bei Galatasaray eine großartige Saison verbracht", schwärmte Lukas Podolski im Sommer über den hierzulande bis dato noch recht unbekannten Bruma, der in der türkischen Liga in der vergangenen Saison auf starke elf Tore und sechs Vorlagen kam. "Der Junge hat großes Potenzial. Natürlich ist die Bundesliga ein großer Schritt für ihn. Aber den kann er auf jeden Fall machen", so Podolski weiter. Und er sollte recht behalten. Obwohl Bruma am 2. Spieltag ein Traumtor gelungen war, kam er in der Hinrunde bei RB Leipzig nicht über den Status des Ergänzungsspielers hinaus. Im neuen Jahr wurden die Uhren aber auf null gestellt und der Portugiese konnte den verletzungsbedingten Ausfall von Emil Forsberg eindrucksvoll nutzen, um auf der linken Offensivseite Werbung in eigener Sache zu betreiben.

Im Januar stand Bruma in allen drei Bundesliga-Partien in der Startelf gegen den FC Schalke 04 und den Hamburger SV steuerte er jeweils einen Treffer bei. Dabei überzeugte der 23-Jährige aber vor allem im Eins-gegen-Eins, setzte nach Schalkes Amine Harit, dem Rookie des Monats Dezember, die meisten Dribblings an und gewann auch noch starke 52 Prozent seiner Offensivzweikämpfe. Im Januar dribbelte er fast genau so viele Spieler (12) aus wie Bayerns Arjen Robben und Franck Ribery zusammen (15). Ganz nebenbei hat sich Bruma aber auch in Sachen Passspiel deutlich verbessert, reduzierte seine Fehlpassquote von 21 Prozent aus der Hinrunde im Januar auf elf Prozent. Seit November ist der in Guinea-Bissau geborene Bruma nun auch Nationalspieler Portugals, mit dem klaren Ziel, im Sommer zur WM zu fahren. Mit diesen Leistungen sollte das Ticket schnell gelöst sein.

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