Borussia Mönchengladbach fährt gegen den VfL Wolfsburg den dritten Sieg in Folge ein - © gettyimages / Lars Baron
Borussia Mönchengladbach fährt gegen den VfL Wolfsburg den dritten Sieg in Folge ein - © gettyimages / Lars Baron
Bundesliga

So bewerten die Clubs das erste Saison-Viertel (Teil 2)

Köln - Das erste Viertel der Saison ist vorbei, die Bundesliga macht aufgrund der Länderspiele eine Pause. Bei den Clubs ziehen Verantwortliche und Spieler ein erstes Resümee. Einige Clubs hätten zwar etwas mehr von den ersten acht Spieltagen erhofft, andere sehen sich voll im Plan. bundesliga.de hat für Sie Stimmen und Meinungen der Clubs der unteren Tabellenhälfte gesammelt.

Zurücklehnen verboten

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Trotz der Niederlage in Berlin ist man beim Hamburger SV guter Dinge. Man habe "in dieser Saison einen Schritt nach vorne gemacht", ist sich Trainer Bruno Labbadia sicher. Dies würde auch von anderen wahrgenommen. Weshalb "Mannschaften wie Frankfurt, Schalke oder auch Berlin mit dem Fokus auf ihrer defensiven Ordnung" gegen den HSV agieren würden. Man wolle so "weitermachen". Und weiter an sich arbeiten, "um den nächsten Schritt zu schaffen".

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Die Tendenz zeigt nach oben

Für Eintracht Frankfurt ist aktuell ein Platz im Tabellenmittelfeld drin. "Mit zwölf Punkten, also drei mehr, wäre es ein guter Start gewesen", konstatiert Armin Veh. Der Trainer will aber "nichts dramatisieren". Er "habe den Glauben an die Mannschaft nicht verloren". Manager Bruno Hübner sieht ein, dass die "letzten eineinhalb Spiele nicht optimal" waren. Davor sei es zumindest "zufriedenstellend" gewesen. Die Eintracht hätte angedeutet, "richtig guten Fußball spielen zu können".

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Vier Niederlagen in Folge: Beim SV Werder Bremen ist momentan der Wurm drin. Philipp Bargfrede beklagt, dass die Mannschaft es sich "selbst kaputt gemacht hat in den letzten Spielen". Man habe aber "den Willen, diesen Bock jetzt wieder umzustoßen und eine positive Serie einzuleiten." Werder habe "im Moment nicht die Form", im Moment gäbe es "ein Tief", erkennt auch Sportchef Thomas Eichin. Man müsse "jetzt einen Mittelweg aus Gelassenheit und Ernsthaftigkeit finden, um diese Situation zu lösen".

Kampf um jeden Zähler

Unter den eigenen Erwartungen blieb bis jetzt auch die TSG 1899 Hoffenheim. Nur einen Punkt Differenz zu den Abstiegsrängen haben die Kraichgauer auf dem Konto. Die letzten drei Partien mit einem Sieg und zwei Remis liefen allerdings besser. Pirmin Schwegler findet die "Ausbeute aus diesen drei Spielen okay". Es wäre allerdings "auch noch mehr drin" gewesen. Sechs Punkte aus acht Spielen seien "einfach nicht genug". Die Unzufriedenheit ist bei Schwegler aktuell "größer als das positive Gefühl, drei Mal nacheinander gepunktet zu haben".

Erst am 8. Spieltag holte Hannover 96 den ersehnten ersten Saisonsieg. Das 1:0 gegen Werder Bremen sei "ein echter Brustlöser für alle in Hannover" gewesen, gibt Trainer Michael Frontzeck zu. Man werde "in den nächsten Wochen sehen, welche Strahlkraft das hat". Er "habe viele gute Dinge gesehen, aber auch noch eine Menge Arbeit".

Der VfB Stuttgart hat nach dem 8. Spieltag die Rote Laterne. Trotz eines Remis am letzten Spieltag ging es in der Tabelle bergab, weil Hannover 96 drei Zähler einfuhr. "Wir müssen einfach Spiele gewinnen", weiß auch Emiliano Insua. Der Linksverteidiger beklagt, dass der VfB die "sehr vielen Gelegenheiten in dieser Saison" nicht genutzt habe.

>>> Das Zwischenfazit der oberen Tabellenhälfte