Köln - Mit dem Start der Bundesliga 1963 begann auch das Lizenzierungsverfahren. Zunächst nur für die Bundesliga, später auch für die 2. Bundesliga. Bis heute wurde 14 Clubs die Lizenz verweigert, was zwangsläufig zum Abstieg führte. Folgende Clubs konnten die Lizenzkriterien nicht erfüllen:

1964/65: Hertha BSC (Zwangsabstieg wegen unerlaubter Handgeldzahlungen, sportlich war Hertha gerettet)

1971/72: Arminia Bielefeld (Zwangsabstieg aufgrund des Bundesliga-Skandals, Bielefeld war auch sportlich als 18. abgestiegen)

1972/73: Tasmania Berlin (Regionalligist Tasmania ging im Juli 1973 bankrott)

1976/77: Bonner SC (Zwangsabstieg aus der 2. Bundesliga Nord, sportlich war der Bonner SC gerettet)

1978/79: FC St. Pauli (Zwangsabstieg aus der 2. Bundesliga Nord, St. Pauli belegte den 6. Platz)

1981/82: 1860 München (Zwangsabstieg aus der 2. Bundesliga, 1860 belegte den 4. Platz und verpasste den Relegationsplatz nur um einen Punkt)

1987/88: Rot-Weiß Oberhausen (Zwangsabstieg aus der 2. Bundesliga, sportlich war Oberhausen gerettet)

1988/89: Kickers Offenbach (Zwangsabstieg aus der 2. Bundesliga, sportlich war Offenbach gerettet)

1990/91: Rot-Weiss Essen (Zwangsabstieg aus der 2. Bundesliga, sportlich war Essen gerettet)

1991/92: Blau-Weiß 90 Berlin (Zwangsabstieg aus der 2. Bundesliga Nord, Berlin war auch sportlich abgestiegen)

1993/94: Rot-Weiss Essen (Zwangsabstieg aus der 2. Bundesliga wegen gefälschter Angaben im Lizenzverfahren, Essen war auch sportlich abgestiegen)

1994/95: Dynamo Dresden (Zwangsabstieg in die Regionalliga wegen mangelnder Liquidität, sportlich war Dresden als 18. aus der Bundesliga abgestiegen)

1994/95: 1. FC Saarbrücken (Zwangsabstieg aus der 2. Bundesliga wegen fehlender testierter Bilanz, Saarbrücken belegte den 7. Platz)

1999/00: Tennis Borussia Berlin (Zwangsabstieg aus der 2. Bundesliga, sportlich war TeBe gerettet)



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