Die zweite Partie des VfB Stuttgart endet für die Schwaben wieder nur mit einem Zähler. Bei Unirea Urziceni haben die VfB-Stars Probleme in Angriff und Abwehr. bundesliga.de präsentiert die Spieler in der Einzelkritik.

Jens Lehmann: War beim Gegentreffer von Dacian Varga machtlos. Ansonsten war der routinierte Torwart nur selten gefordert.

Stefano Celozzi: Unauffällige Begegnung des Rechtsaußen. Auf seiner Seite ließ er kaum etwas anbrennen und gewann sämtliche sechs Zweikämpfe am Ball, im Spiel nach vorne schaltete sich der junge Abwehrmann aber viel zu selten ein.

Serdar Tasci: Lieferte eine ordentliche Partie ab. Erzielte den wichtigen Führungstreffer, gewann drei seiner vier Zweikämpfe am Ball und ordnete den Spielaufbau von hinten gewohnt sicher.

Matthieu Delpierre: Der Franzose bildete mit Serdar Tasci eine gute Innenverteidigung. Im Strafraum der Schwaben konnten sich die Stürmer der Rumänen nur selten in Szene bringen.

Arthur Boka: Starke Partie des Mannes von der Elfenbeinküste. Gewann 71 Prozent seiner Zweikämpfe und gab vier Torschüsse ab - soviele wie kein anderer Spieler auf dem Platz - und war der Spieler mit den meisten Ballkontakten (93).

Sami Khedira: Ordentliches Spiel des jungen Nationalspielers. Er beging vier Fouls - kein Spieler mehr. Mit zwei Schüssen und zwei Torschussvorlagen war er Aktivposten im Offensivspiel.

Thomas Hitzlsperger: Der Kapitän der Schwaben blieb weitestgehend unauffällig. "Hitz" gewann keinen seiner sechs Zweikämpfe am Ball, schoss zwei Mal aufs Tor und gab zwei Torschussvorlagen.

Roberto Hilbert: Hatte in der 84. Spielminute die riesen Chance, den Siegtreffer zu erzielen. Ansonsten war vom Mittelfeldflitzer nur wenig zu sehen - Fehlpassquote von 31 Prozent.

Timo Gebhart: Setzte sich auf der linken Außenbahn immer wieder gut in Szene und war an der Vorbereitung des Treffers von Serdar Tasci direkt beteiligt. Er bestritt auf dem Feld die meisten Zweikämpfe am Ball (18) und gewann starke 61 Prozent davon - beim Gegentor unglücklich.

Ciprian Marica: Der Rumäne gab vier Torschüsse ab (kein Spieler auf dem Platz mehr) und bereitete einen weiteren vor. Er gewann 57 Prozent seiner Zweikämpfe am Ball, vergab in der 57. und 63. Spielminute aber gute Möglichkeiten und wurde anschließend ausgewechselt.

Pavel Pogrebnyak: Der Russe konnte sich gegen seinen Gegenspieler Vasile Maftei nur selten durchsetzen. Prüfte das Tor von Giedrius Arlauskis nur ein einziges Mal.

Julian Schieber: Wurde in der 64. Spielminute für Marica eingewechselt. Der junge Stürmer hatte zehn Ballkontakte, konnte dem Spiel der Schwaben aber keine Akzente geben.