Die Achtelfinal-Hinspiele von Werder Bremen und dem Hamburger SV im UEFA-Pokal sind Geschichte. Die "Grün-Weißen" schaffen zwar gegen AS St. Etienne einen Sieg, können aber nicht vollends überzeugen. Für die "Rothosen" wird ein Weiterkommen nach dem Remis gegen Galatasaray ungleich schwerer. bundesliga.de präsentiert die Reaktionen:

Werder Bremen - AS St. Etienne 1:0 (1:0)

Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): Wir haben nicht das Spiel gezeigt, dass wir vor uns vorgenommen haben. Wir haben uns zu weit zurückgezogen und Saint-Etienne immer wieder ins Spiel kommen lassen, das war nicht nötig. Mit unseren Chancen sind wir viel zu sorglos umgegangen. Damit können wir nicht zufrieden sein. Jetzt wird es noch einmal ein ganz spannendes Spiel in Frankreich.

Trainer Alain Perrin (AS Saint-Etienne): Leider haben wir kein Auswärtstor erzielt, dennoch haben wir noch genug Chancen auf ein Weiterkommen. In der ersten Halbzeit haben wir zu zurückhaltend agiert, vielleicht, weil wir zu viel Respekt vor den Bremern hatten. Gut war aus meiner Sicht, dass wir uns speziell bei hohen Bällen verbessert gezeigt haben.


Hamburger SV - Galatasaray 1:1 (0:1)

Trainer Martin Jol (Hamburger SV): In der ersten Halbzeit haben wir keinen Fußball gespielt. In der zweiten Halbzeit ging es dann, wir hatten vier oder fünf Chancen. Aber wenn man den Ball nur in der Abwehr hin und her schiebt, dann passiert vorne eben nichts. Aber das Ergebnis ist okay.

Trainer Bülent Korkmaz (Galatasaray Istanbul): Ich gratuliere meiner Mannschaft zu dem Ergebnis. Dadurch haben wir jetzt einen kleinen Vorteil. Unser größter Vorteil ist allerdings unser Stadion mit unseren Fans. Diesen Vorteil werden wir nutzen. Es war ein Spiel auf Messers Schneide. Meine Mannschaft hat taktisch zum größten Teil umgesetzt, was ich ihr mitgegeben habe.