Köln - Die Bundesliga hilft wo sie kann. Die Clubs engagieren sich mit unterschiedlichen Projekten für die Flüchtlingen - auch am Spieltag. Sowohl Bundesligisten, als auch Zweitliga-Clubs laden Flüchtlinge zu ihren Heimspielen ins Stadion ein.

Sie wollen den Flüchtlingen ein ganz besonderes Erlebnis schenken. Vielerorts laden Clubs Menschen aus Notunterkünften zu ihren Heimspielen ein. So werden am 4. Spieltag der Bundesliga um die 200 Flüchtlinge die Partie zwischen Hertha BSC und dem VfB Stuttgart live verfolgen. Der Hauptstadtclub überreichte die Karten an Kinder und Jugendliche der AWO-Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Wedding. Auch zum nächsten Heimspiel gegen den 1. FC Köln am 22. September lädt die Hertha Flüchtling ins Olympia-Stadion ein.

"Wir freuen uns riesig über die überwältigende Nachfrage. Den geflüchteten Menschen und ihren Begleitern wünschen wir einen tollen Fußball-Nachmittag in der SchücoArena", freut sich Gerrit Meinke, Geschäftsführer von Arminia Bielefeld. Der Zweitligist lädt zu seinem anstehenden Heimspiel gegen den 1.FC Heidenheim am 12. September 500 Flüchtlinge in der SchücoArena ein. Das Interesse bei den Menschen war groß, bereits nach kurzer Zeit war das Kartenkontingent erschöpft.

Auch der Karslruher SC engagiert sich für die Flüchtlinge. Zur Heimpartie gegen Union Berlin lädt der Club 150 Flüchtlinge ein. "Wir wollen hier ein – wenn auch kleines – Zeichen setzen und zeigen, wofür der KSC als weltoffener und toleranter Verein steht", erklärte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. Der Karlsruher Verkehrs-Verbund unterstützt die Initiative mit einem eigens eingerichteten Shuttel-Service, der die Menschen von ihren Unterkünften abholt und nach Spielende zurück bringt. Damit diese Aktion stattfinden kann, leistet die Mannschaft des KSC finanzielle Unterstützung.

Die Bundesliga hilft - Ein Überblick über alle Aktionen der Clubs.