Köln - Beachtliche Topdaten, kuriose Fakten und wissenswerte historische Daten - diese 10 Dinge sollten Sie sich über den 12. Spieltag der Bundesliga merken.

1) Kießlings Erlösung

. Der Torjäger von Bayer 04 Leverkusen brachte die Kugel einfach nicht mehr im Kasten unter. Bis zum Spiel gegen Hannover 96, da brach der Bann und Kies konnte endlich wieder jubeln. Leverkusen feierte zudem den zweiten Auswärtssieg der Saison.

2) Das Ende des Heimnimbus

Erstmal seit über 6 Jahren verlor Borussia Mönchengladbach wieder nach einer Halbzeitführung. Die Niederlage gegen Eintracht Frankfurt war darüber hinaus die erste Heimniederlage der Fohlen in dieser Spielzeit und die zweite in Serie für die Borussia. Frankfurt feiert hingegen den Zusammenhalt und das Ende des Abwärtstrends.

3) Pechvogel Marco Reus

Ganz bitter verlief der 12. Spieltag für Borussia Dortmund und Marco Reus. Der Nationalspieler riss sich das Außenband im Sprunggelenk und muss bis mindestens Ende des Jahres pausieren. Reus wird seine Verletzungsserie einfach nicht los, erst in sieben Spielen stand er auf dem Feld.

4) Schweinsteiger ist zurück

Gute Nachrichten dagegen vom FC Bayern: . Der Mittelfeldspieler wurde gegen die TSG Hoffenheim eingewechselt und bereitete sogar den 4:0-Endstand von Sebastian Rode vor.

5) Bei Paderborn darf jeder mal

Der SC Paderborn hat Borussia Dortmund mit einer Energieleistung einen Punkt abgetrotzt. Beim 2:2 trafen Mahir Saglik und Lukas Rupp für den SCP. Die 18 Saisontore von Paderborn verteilen sich jetzt auf zwölf Spieler - kein anderes Team hat so viele verschiedene Torschützen in seinen Reihen.

6) Am schönsten ist es zu Hause

Teil 1: Der FC Schalke 04 gewann unter Roberto Di Matteo alle vier Pflichtspiele in der heimischen Arena. Beim 3:2 gegen den VfL Wolfsburg reichte eine starke erste Halbzeit mit einem Taktiktrick des Trainers – auswärts gingen dagegen alle drei Partien verloren.

Teil 2: Der FC Bayern München hat alle sieben Bundesliga-Heimspiele in dieser Saison gewonnen - nur der Spitzenreiter hat in dieser Saison noch eine makellose Heimbilanz.

7) Verflixte Sieben

Die sieben beschert dem 1. FSV Mainz 05 keine Freude. Mainz kassierte beim 2:2 gegen den SC Freiburg seine Kopfballgegentore Nummer sieben und acht in dieser Saison, das ist Liga-Höchstwert. Was die 05er aber wahrscheinlich noch mehr wurmt: Im zwölften Bundesliga-Spiel dieser Saison teilte Mainz schon zum siebten Mal die Punkte – so oft wie kein anderes Team.

9) Falsche Eins

Ron-Robert Zieler interpretierte seine Position im Spiel gegen Bayer Leverkusen gezwungenermaßen etwas anders, als gewohnt. Der Torhüter von Hannover 96 war quasi als Spielmacher gefordert und von allen 96-Spielern am häufigsten am Ball (68 Mal). Dass er von seinen Mitspielern etwas zu wenig Unterstützung bekam zeigt auch aein anderer Wert: Die ersten drei Bälle auf den Kasten von Ron-Robert Zieler landeten alle im Netz, erst in der 73. Minute wehrte Hannovers Keeper zum einzigen Mal einen Ball ab.

8) Nichts zu holen

Die TSG 1899 Hoffenheim hat ihren Meister offenbar gefunden. Den Kraichgauern gelang auch im 13. Anlauf kein Sieg gegen den FC Bayern. Bei der 0:4-Niederlage in der Allianz Arena waren die 1899er weit davon entfernt diese Serie zu brechen. Damit bleibt der Rekordmeister der einzige Club, gegen den die TSG in der Bundesliga noch nie gewonnen hat.

10) Glückliche Zwei

In Hamburg freut man sich am Sonntag über die Zahl zwei. Erstmals in dieser Saison gelang dem HSV mehr als ein Tor - nämlich zwei. Und auch wenn beide eher glücklich waren, bedeuteten sie doch den Sieg im Derby gegen den Nordrivalen SV Werder Bremen. Doch damit nicht genug. Der Hamburger SV gewann erstmals seit fast zwei Jahren wieder zwei Heimspiele in Folge – Joe Zinnbauer gelingt damit etwas, dass Bert van Marwijk und Mirko Slomka als HSV-Trainer nie geschafft haben.