München - Pep Guardiola hat Jupp Heynckes als Trainer des FC Bayern abgelöst. Jetzt kann der Katalane dem Altmeister auch noch einen Rekord streitig machen - wenn seine Mannschaft torhungrig bleibt. Ganz anders sieht es bei Lucien Favre aus. Der Schweizer erlebt mit seinen Fohlen die längste Durststrecke seiner Karriere. Auch die Stuttgarter möchten eine Negativ-Serie beenden - die Zahlenspiele zum 25. Spieltag.

Guardiola kann Heynckes überholen

Pep Guardiola ist nach 24 Bundesliga-Spielen noch immer ungeschlagen. Eine solche Serie bei einem neuen Verein schaffte zuvor nur Jupp Heynckes in Leverkusen. Nun kann der Katalane Don Jupp überholen. 

Tormaschine FC Bayern

In den letzten vier Partien (alle Bayern-Ergebnisse) erzielten die Münchner immer mindestens vier Tore. Gelingen auch gegen Leverkusen mindestens vier Trefer, wäre ein neuer Bundesliga-Rekord fällig, denn fünfmal in Folge mehr als drei Tore hat bisher noch kein Team erzielt. 

Favre wartet weiter

Lucien Favre musste als Bundesliga-Trainer nie zuvor so lange auf einen Sieg warten. Aktuell sind seine Fohlen seit neun Spielen sieglos. Die Aussichten auf ein Ende der Serie sind schlecht: In Dortmund hat der Schweizer noch nie gewonnen (zwei Remis mit Hertha, zwei Niederlagen mit Mönchengladbach).

Schließt Stevens Stuttgarts Schießbude?

Stuttgart kassierte in den letzten zwölf Spielen (alle Stuttgart-Ergebnisse) immer mindestens zwei Gegentore. Gibt es auch in Bremen unter dem neuen Trainer Huub Stevens mehr als ein Gegentor, wäre ein ewiger Ligarekord eingestellt. Mehr als 13 Partien in Serie - mit mindestens zwei Gegentoren - gab es noch nie.

Dreierpacker Lasogga

Pierre-Michel Lasogga gelang im Hinspiel, beim 5:0 des HSV gegen den Club, binnen acht Minuten ein lupenreiner Hattrick (59., 62. und 67. Minute). Es war der schnellste Auswärts-Hattrick der Bundesliga-Geschichte und überhaupt erst der zweite Hattrick eines HSV-Spielers (nach Ivica Olic). Wenn Lasogga bis dahin fit wird, bestreitet er gegen Nürnberg sein 50. Bundesliga-Spiel.

Die Freiburger und der Sonntag

Der SC Freiburg wartet in dieser Saison noch auf seinen ersten Sieg an einem Sonntag: Nach zwei Remis gingen die letzten sechs Spiele an diesem Tag verloren.