Hannover - Nach dem Sieg in Kaiserslautern steht Hannover 96 zunächst auf dem 3. Tabellenplatz. Doch Trainer Mirko Slomka muss gegen den FC St. Pauli allerdings seine Erfolgself vom "Betzenberg" verändern. Beide Teile des Erfolgssturms beendeten die Auswärtspartie mit Verletzungen.

Wie sich nun herausstellte, hat das Verletzungsgespenst bei den "Roten" aber nur halbherzig gewütet und keinen allzu großen Schaden angerichtet: Mohammed Abdellaoue steht aller Voraussicht nach für das Heimspiel gegen St. Pauli zur Verfügung. Didier Ya Konan hat sich "nur" eine Innenbandzerrung zugezogen.

Rückkehr wohl gegen Bayern

Es hätte alles viel schlimmer kommen können, etwa so wie in der vergangenen Saison, in der das Verletzungspech ständig bei den "Roten" zu Gast war. Nun schreiben wir aber die Spielzeit 2010/2011: 96 ist derzeit Tabellendritter und Didier Ya Konan, der voriges Jahr bestimmt mit einem Innenbandriss statt einer Innenbandzerrung lange ausgefallen wäre, kann voraussichtlich schon gegen die Bayern wieder auf Torejagd gehen.

Bei Abdellaoue sieht es sogar noch besser aus: Zwar hat sich der Torschütze zum entscheidenden 1:0 auf dem "Betze" eine Schädelprellung zugezogen, wird aber wohl am Freitag gegen St. Pauli auflaufen können. Der norwegische Nationalspieler wird in den nächsten zwei Tagen kürzer treten, um wahrscheinlich am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen zu können.

Stoppelkamp mit Fieber zurück nach Hannover

Mit leichteren Blessuren sind Sergio Pinto und Konstantin Rausch aus Kaiserslautern wiedergekommen: Beide haben eine Prellung, die nicht weiter schlimm ist und mit etwas Schonung so schnell verschwunden sein wird, wie sie gekommen ist.

Moritz Stoppelkamp hat sich in der Pfalz zwar nicht weh getan, ist aber mit Fieber abgereist, nachdem er sich schon während des Spiels nicht ganz wohl fühlte. Auch er wird es in den nächsten Tagen ruhiger angehen lassen, um am Freitag topfit zu sein.