Christian Wück leitet zurzeit die U17-Nationalmannschaft des DFB. Er sieht den 1. FC Nürnberg auch nächstes Jahr in der Bundesliga
Christian Wück leitet zurzeit die U17-Nationalmannschaft des DFB. Er sieht den 1. FC Nürnberg auch nächstes Jahr in der Bundesliga
Bundesliga

Wück: "Nürnberg hat einen Plan gegen den Abstieg"

München - In dieser Saison ist der März in der Bundesliga so etwas wie der "Monat der Wahrheit". Unzählige direkte Duelle im Abstiegskampf (XL-Galerie: Heiße Wochen im Keller) stehen an. Spannung pur ist garantiert im "heißen März".

Manko: Torabschluss

bundesliga.de hat bei Christian Wück nachgehakt: Wie schafft es der "Club", drin zu bleiben in der Liga? Als gebürtiger Franke gab der Stürmer beim 1. FC Nürnberg sein Profi-Debüt und spielte vier Jahre lang an der Pegnitz, ehe er zum Karlsruher SC wechselte. Dort feierte er seinen größten Erfolg, als die Badener 1996 nur knapp im DFB-Pokalfinale dem 1. FC Kaiserslautern unterlagen. 

Für den Abstiegskampf sieht Wück seinen Ex-Club - dank Verbeek - gerüstet. "Ich glaube, dass der 'Club' auf einem guten Weg ist. Die Spielweise hat sich nach dem Trainerwechsel geändert. Man erkennt einen Plan, eine Vorgehensweise auf dem Platz, um das Spiel zu gewinnen", sagt er. Außerdem habe der FCN viel Erfahrung mit dem Abstiegskampf.

Der 40-Jährige hält zwei Punkte für den Klassenerhalt für wesentlich. Das Team müsse die Ideen Verbeeks schnellstmöglich aufnehmen und umsetzen. Optimierungspotenzial sieht er zudem im Torabschluss. "Kriegt es der 'Club' hin, die Torausbeute zu verbessern, dann gibt es keinen Zweifel mehr am Klassenerhalt", sagt Wück. "Sie spielen recht gut, aber sie müssen einfach gefährlicher vor dem Tor werden." Die Spiele gegen Bremen und Braunschweig waren Paradebeispiele dafür, meint Wück.

Er sei aber optimistisch, dass der FCN diese Probleme löst und sich auch vom Verletzungspech nicht aus der Ruhe bringen lässt. (Tabellenrechner)

So tippt Christian Wück den "heißen März"

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